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Eleftheria kennt die Liebe nur in leisen Formen - in Wärme, die kurz bleibt, und Blicken, die sich nicht trauen, zu lange zu verweilen. Doch in einer Nacht, in der der Mond wie Silber über der Welt hängt, begegnet sie einem Mann, der wirkt, als sei er aus einem alten Traum gefallen: Graf Rasvan. Seine Nähe ist kalt und doch tröstlich, als könnte seine Dunkelheit etwas in ihr beruhigen, das sie selbst nie benennen konnte.
Von diesem Moment an fühlt sich alles anders an. Als würde die Luft ihren Atem anhalten, sobald er in der Nähe ist. Als würde ihr Herz in einem Rhythmus schlagen, der nicht ganz ihr gehört. Rasvan spricht wenig - aber jedes Wort klingt wie ein Versprechen, das er nicht geben dürfte. Und jedes Schweigen zwischen ihnen ist voller unausgesprochener Sehnsucht.
Eleftherias Großvater warnt sie. Er spricht von Regeln, von Dingen, die man nicht herausfordert, und von Türen, die man geschlossen hält, wenn man klug ist. Aber Eleftheria spürt: Manchmal ist Klugheit nur ein anderes Wort für Feigheit. Und manchmal ist das, was dich am meisten erschreckt, genau das, wonach du dich am tiefsten sehnst.
Rasvans Welt ist schön - auf eine gefährliche Art. Eine Welt aus Schatten und Eleganz, aus Stimmen, die höflich klingen und doch schneiden können. Menschen, die zu lange lächeln. Augen, die zu viel wissen. Und ein Gesetz, das nicht fragt, ob zwei Seelen zueinander gehören - sondern nur, ob sie es dürfen.
Je näher Eleftheria Rasvan kommt, desto stärker wird das Gefühl, dass ihre Begegnung kein Zufall war. Dass etwas sie beide aufeinander zugeschoben hat, als hätte das Schicksal beschlossen, sich einzumischen. Doch Rasvan trägt ein Geheimnis, das größer ist als seine Stille - und in seinem Blick liegt eine Warnung, die sich wie Zärtlichkeit tarnt: Komm mir nicht zu nah... weil ich dich vielleicht nicht mehr gehen lasse.
Als die Nacht beginnt, ihre Spuren zu hinterlassen, steht Eleftheria zwischen Vernunft und Verlangen. Zwischen Angst und dem Wunsch, endlich gesehen zu werden - wirklich gesehen. Und sie muss entscheiden, ob sie vor der Dunkelheit flieht... oder ob sie sich in ihr verlieren will, wenn dort seine Arme auf sie warten.
Denn manche Liebe ist nicht hell.Manche Liebe ist ein Fluch.Und manche Liebe ist genau deshalb wahr.
Frederica Hartmann, geboren am 18.7.1997 in Washington D.C., zog mit fünf Jahren nach Berlin. Zuerst kämpfte sie mit Sprachschwierigkeiten, die in der Grundschule aber behoben wurden. Schon in der vierten Klasse entdeckte sie ihre Leidenschaft für das Schreiben und verfasste kleine Kurzgeschichten. Sie liebte es, in der Welt der Fantasie zu leben und ihre Geschichten niederzuschreiben. Später wagte sie es, größere Projekte zu starten.