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Die Beschäftigung mit dem Fremden ist eine Frage der eigenen Identität. In den Reichsstädten des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit wurden Fremdheit und Identität situativ und gruppenbezogen zugeschrieben. Im vorliegenden 13. Band der Studien zur Reichsstadtgeschichte werden Fallbeispiele zum Umgang mit Fremdem und Fremden vorgestellt, welche ein differenziertes Bild von Zuschreibungen, Selbst- und Außenwahrnehmungen und ihren spezifischen (reichs-)städtischen Bedingungen zeigen. Überblick, Beispiele und Paradigmen von Fremdheit werden methodisch breit gefasst, um Abweichungen zu anderen Städten fassen zu können.