Blick ins Buch

Friedrich Breyer, Wolfgang van den Daele, Gundolf Gubernatis, Christian Kopetzki, Jochen Taupitz

Organmangel

Ist der Tod auf der Warteliste unvermeidbar?. 24,1 cm / 16,0 cm / 2,0 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 280 Seiten
EAN 9783540330547
Veröffentlicht Mai 2006
Verlag/Hersteller Springer
€ 54,99 inkl. MwSt.
Teilen
Beschreibung

Der Mangel an Spenderorganen in der Transplantationsmedizin ist ein Thema hoher gesellschaftlicher Relevanz. Jedes Jahr sterben in Deutschland 1.000 Patienten, die auf der Warteliste stehen. Die vorliegende Studie ist das Ergebnis einer interdisziplinären Forschungsarbeit. Sie geht den Ursachen des Organmangels auf den Grund und zeigt Wege zu seiner Behebung auf. Sie richtet sich an Wissenschaft, Betroffene, Medizin, Politik und interessierte Öffentlichkeit. Im Fokus der Untersuchung stehen die Lebendspende und die postmortale Organspende. Entscheidende Faktoren, die das Organaufkommen erhöhen könnten, sind die Beteiligung der Krankenhäuser an der Erkennung potenzieller Organspender und die Erlaubnis einer Organentnahme durch Spender oder Angehörige.

Portrait

Prof. Dr. Friedrich Breyer ist Professor für Wirtschafts- und Sozialpolitik an der Universität Konstanz und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Prof. Dr. Wolfgang Buchholz ist Professor für Ökonomie des öffentlichen Sektors an der Universität Regensburg und Forschungsprofessor am CESifo München.

Inhaltsverzeichnis

Executive Summary.- Executive Summary.- Ausgangslage.- Medizinische Grundlagen und Entwicklungsperspektiven der Organtransplantation.- Organbedarf und Organaufkommen in Deutschland.- Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren auf die Verfügbarkeit von Organen.- Lösungsansätze.- Meldende Krankenhäuser.- Transplantationszentren.- Koordinierungsstelle.- Postmortale Organspender.- Lebendspender.- Umsetzungsmöglichkeiten und deren Grenzen.- Problembewusstsein in der Bevölkerung.- Völker-, europa- und verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen.- Zusammenfassung, Handlungsoptionen und Empfehlungen.- Zusammenfassung, Handlungsoptionen und Empfehlungen.