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In "Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats" verbindet Friedrich Engels Geschichte, Anthropologie und Gesellschaftskritik zu einer großen materialistischen Erzählung über die Entstehung sozialer Herrschaft.
Ausgehend von Lewis H. Morgans Forschungen untersucht Engels frühe Formen von Verwandtschaft und Familie, die Entwicklung des Privateigentums, den Übergang zu patriarchalen Ordnungen und die Herausbildung des Staates.
Die Schrift ist besonders für ihre These bekannt, dass die Unterordnung der Frau nicht zur Natur des Menschen gehört. Sie erscheint bei Engels als geschichtlich entstandene Folge von Eigentum, Erbrecht und ökonomischer Abhängigkeit - und damit als ein Verhältnis, das nicht ewig bestehen muss.
So wird die Familie selbst zum Gegenstand politischer Analyse: als Ort von Liebe und Zusammenleben, aber auch als Institution, in der Eigentum, Geschlechterrollen und gesellschaftliche Macht weitergegeben werden.
Trotz zeitgebundener und heute umstrittener anthropologischer Annahmen wurde Engels' Werk zu einem Grundtext marxistischer Gesellschaftstheorie und zu einem wichtigen Bezugspunkt des sozialistischen Feminismus.
Erstmals erschienen 1884. Hier (mit Engels' Vorwort zur vierten erweiterten Ausgabe 1892) frisch aufgelegt als Taschenbuch-Neuausgabe.
Friedrich Engels. Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staats. Im Anschluß an Lewis H. Morgans Forschungen. Erstdruck: Verlag der Schweizerischen Volksbuchhandlung, Hottingen-Zürich, 1884. Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt der vierten erweiterten Ausgabe 1892 in Gestalt der Werksausgabe von 1957: Karl Marx, Friedrich Engels: Werke. Dietz-Verlag, Berlin 1957.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag