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"Menschliches, Allzumenschliches: Ein Buch für freie Geister" ist ein Buch des Philosophen Friedrich Nietzsche aus dem 19. Jahrhundert, das ursprünglich 1878 veröffentlicht wurde. Ein zweiter Teil, "Vermischte Meinungen und Sprüche", wurde 1879 veröffentlicht, und ein dritter Teil, "Der Wanderer und sein Schatten", folgte 1880.
Das Buch ist Nietzsches erstes Werk im aphoristischen Stil, der seine Schriften prägen sollte und in dem er verschiedene Konzepte in kurzen Absätzen oder Sprüchen diskutiert. Das Genre des Aphorismus war zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Buches bereits gut etabliert: In der deutschen Tradition war Nietzsches wichtigster Vorgänger eine Persönlichkeit der Aufklärung, Georg Christoph Lichtenberg, dessen Schriften Nietzsche sehr bewunderte. -Nietzsches Werk ist auch Schopenhauers Werk verpflichtet, insbesondere dessen "Aphorismen zur Lebensweisheit" (1851). Vor allem aber ist es die Verpflichtung gegenüber der französischen Tradition des Aphorismus. -Nietzsche zitiert die französischen Aphoristen Jean de La Bruyère sowie Prosper Mérimée und würdigt Voltaire.
Zu Lebzeiten, vor seinem Nervenzusammenbruch im Jahr 1889, verkauften sich nur wenige von Nietzsches Büchern besonders gut, und "Menschliches, Allzumenschliches" bildete dahingehend keine Ausnahme. Die erste Auflage wurde 1878 ursprünglich in 1.000 Exemplaren gedruckt, von denen damals nur 120 verkauft wurden, und bis 1886, als es als vollständige zweibändige Auflage neu erschien, weniger als die Hälfte. Obwohl seine Freundschaft mit Richard Wagner fast beendet war, erhielt Wagner tatsächlich ein signiertes Exemplar. Obwohl er es zunächst nicht las und sagte, Nietzsche würde ihm eines Tages dafür danken, zitierte Wagner es später in einer Reihe von Werken und ging darauf ein.
Heute ist "Menschliches, Allzumenschliches" weltweit bekannt und eines der meistgelesenen Werke Nietzsches.