Blick ins Buch

Friedrich Rückert

Rostem und Suhrab

Eine epische Erzählung von Heldentum und Tragödie im alten Persien. 1. Tirage. 22,0 cm / 17,0 cm / 0,9 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 142 Seiten
EAN 9791041906178
Veröffentlicht Februar 2023
Verlag/Hersteller Culturea
18,90 inkl. MwSt.
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Beschreibung

"Rostem und Suhrab" ist ein episches Gedicht von Friedrich Rückert, das die tragische Geschichte von Rostem, einem legendären Helden Persiens, und seinem Sohn Suhrab erzählt. Die Erzählung beginnt mit Rostem, der sich auf eine Jagd begibt und dabei sein Pferd Rachs verliert. Während er schläft, wird das Pferd von Türken gestohlen. Rostem macht sich zu Fuß auf den Weg nach Semengan, um sein Pferd zurückzuholen. Dort trifft er auf die Königstochter Tehmina, die von seiner Tapferkeit fasziniert ist. Sie heiraten heimlich, und Rostem kehrt nach Iran zurück, ohne zu wissen, dass Tehmina schwanger ist. Suhrab, der Sohn von Rostem und Tehmina, wächst zu einem starken und mutigen jungen Mann heran. Er erfährt von seiner Mutter, dass Rostem sein Vater ist, und beschließt, ihn zu suchen. Suhrab sammelt ein Heer, um gegen Iran zu ziehen, in der Hoffnung, seinen Vater zu finden und die Herrschaft über Iran und Turan zu erlangen. Währenddessen wird Hedschir, ein junger persischer Krieger, von Suhrab besiegt und gefangen genommen. Gurdaferid, eine mutige Kriegerin, versucht, Suhrab zu besiegen, wird jedoch ebenfalls gefangen genommen. Sie nutzt ihre Intelligenz, um Suhrab zu täuschen und in die Burg zurückzukehren. Die Geschichte endet tragisch, als Rostem und Suhrab unwissentlich gegeneinander kämpfen. Rostem tötet Suhrab, ohne zu wissen, dass es sein eigener Sohn ist. Erst nach Suhrabs Tod erkennt Rostem die Wahrheit, was zu großem Schmerz und Bedauern führt. Rückerts Werk ist eine kraftvolle Erzählung über Schicksal, Ehre und die tragischen Konsequenzen von Missverständnissen.

Portrait

Friedrich Johann Michael Rückert (* 16. Mai 1788 in Schweinfurt; - 31. Januar 1866 in Neuses; Pseudonym Freimund Raimar, Reimar oder Reimer) war ein deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer sowie einer der Begründer der deutschen Orientalistik. Rückert beschäftigte sich mit mehr als 40 Sprachen und gilt als Sprachgenie.[1] Zu seinem Freundeskreis zählten der Dichter August von Platen, der Philosoph Friedrich von Schelling und der Universalgelehrte Johann Wilhelm Andreas Pfaff.[2] Rückert ist Namensgeber des Friedrich-Rückert-Preises und des Coburger Rückert-Preises.