Für alle, nicht die Wenigen

Warum wir unsere Zukunft nicht den Märkten überlassen dürfen. 1. Auflage
eBook (epub), 272 Seiten
EAN 9783864898174
Veröffentlicht Juni 2021
Verlag/Hersteller Westend Verlag
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Beschreibung

Individuelles Gewinnstreben und Wettbewerb sorgen wie von selbst dafür, dass die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung zu jeweils angemessenen Preisen erfolgt. Das ist eine der Kernthesen des Neoliberalismus. Doch dem ist nicht so. Im Gegenteil: Der sogenannte freie Markt und seine ungezügelte Profitorientierung haben zu einer tiefen sozialen Spaltung unserer Gesellschaft und zur Ausgrenzung von immer mehr Menschen geführt. Ulrich Schneider hat namhafte Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheit, Kultur, Energie, Verkehr und Landwirtschaft versammelt, die die Grenzen eines profitorientierten Wirtschaftens aufdecken und Alternativen aufzeigen. Mit Beiträgen von Dierk Hirschel, Olaf Bandt, Elisabeth Fresen, Melanie Weber-Moritz, Olaf Zimmermann, Mara Dehmer, Joachim Rock, Hermann Schulte-Sasse, Cornelia Harrer und Ulrich Schneider

Portrait

Ulrich Schneider ist Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Berlin. Er ist Autor verschiedener Publikationen zu den Themen Armut in Deutschland, Verantwortung des Sozialstaates und soziale Gerechtigkeit. Im Westend Verlag erschienen zuletzt "Kampf um die Armut"(2015) sowie "Kein Wohlstand für alle!?" (2017).

Inhaltsverzeichnis

Vorwort des Herausgebers 7
Joachim Rock
Weil die Welt sich ändern muss: Von der Wirtschaftsgesellschaft zur Wirtschaft für die Gesellschaft 11
Ulrich Schneider
Die Narrative des Neoliberalismus: Von Verlockungen und Denkschwellen 55
Melanie Weber-Moritz
Neues Wohnen braucht das Land: Über die Notwendigkeit einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit 81
Dierk Hirschel
Autoland wird abgebrannt? Eine sozial-ökologische Verkehrswende ist möglich 99
René Mono und Olaf Bandt
Klimaschutz als sozial-ökologisches, gemeinwirtschaftliches Projekt: Wikipedia und die Bürgerenergie 125
Olaf Bandt und Elisabeth Fresen
Für eine soziale und ökologische Agrarwende: Warum sich Landwirtschaft und Ernährungssystem am Gemeinwohl orientieren müssen 141
Rolf Rosenbrock
Warum Gesundheit und Profit nicht zusammengehen: Anmerkungen zur aktuellen Gesundheitspolitik 161
Ulrich Schneider
Mensch statt Mehrwert: Warum Pflege gemeinnützig sein muss 183
Olaf Zimmermann
Zwischen Prekariat und internationalen Blockbustern: Die Kultur im ökonomischen Schraubstock 203
Mara Dehmer und Cornelia Harrer
Solidarisches Handeln und Wirtschaften im ländlichen Raum: »Die interessanten Dinge passieren auf dem Land« 229
Die Autor*innen 247
Anmerkungen 251

Technik
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