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Frauen dürfen heute alles - und kommen trotzdem nicht voran. Geblendet von einigen Beispielen erfolgreicher Karrierefrauen, übersehen wir, dass Frauen heute keineswegs vorpreschen, sie treten auch nicht auf der Stelle, sie rudern viel eher zurück. Frauen Feigheit vorzuwerfen, ist allerdings zu kurz gedacht. Vielmehr handelt es sich um Mechanismen, die ihnen von klein auf anerzogen werden und wie ein inneres Korsett wirken. Zwar werden Mädchen dazu ausgebildet, beruflich durchzustarten, zugleich wird von ihnen jedoch erwartet, liebevoll und fürsorglich zu sein. Umsicht und Sanftmütigkeit helfen ihnen aber im Arbeitsleben - und auch in Auseinandersetzungen mit dem eigenen Partner - nicht weiter. Maßnahmen wie beispielsweise die Frauenquote haben nur begrenzten Einfluss, denn sie setzen viel zu spät an. Dieses Buch zeigt, wie Mädchen in der Pubertät ihr Selbstvertrauen verlieren und Frauen immer noch durch uralte Rollenbilder ausgebremst werden.
Bärbel Kerber ist promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin und arbeitet als freie Journalistin und Buchautorin. Gemeinsam mit Gabriela Häfner hat sie 2006 das Frauenonlinemagazin Miss Tilly.de gegründet, das überholte Geschlechterklischees infrage stellt.
Vorwort
1. Das große Rätseln
2. Starke Frauen, schwache Bilanz 1. Die nackten Fakten 2. Verschenkte Potenziale oder Spagat auf High Heels 3. Das Gleichstellungsparadox - über «Gehirnwäsche» und «Neuroexismus»
3. Persönliche Wendepunkte 1. Das Verstummen der Mädchen 2. Barrieren aus Beton - die Berufsjahre 3. «Bitterfotze» - Tiefpunkte einer Paarbeziehung
4. Die (un)heimlichen Erzieher 1. Trügerische Geschlechterklischees 2. Der heimliche Lehrplan 3. Die geballte Macht von Kino und Fernsehen 4. «Sei heiß, Baby» 5. Prinzessin Lillifee und Frauenbratwürste
5. Zeit für neue Geschlechterbilder 1. Wege aus der Mädchenfalle 2. Was will ich selbst?
6. Schlusswort
Anmerkungen