Gebhard Schätzler-Perasini

Der mit der grünen Krawatte

Eine psychologische Charakterstudie über Identität, Wahrnehmung und soziale Zeichen. 22,9 cm / 15,2 cm / 0,6 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 88 Seiten
EAN 9788027366439
Veröffentlicht Dezember 2022
Verlag/Hersteller e-artnow

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Beschreibung

Der mit der grünen Krawatte entfaltet, ausgehend von der auffälligen titelgebenden Erscheinung, eine präzise Studie über Identität, Wahrnehmung und die sozialen Zeichen, an denen Menschen einander erkennen oder verkennen. Der literarische Stil wirkt beobachtend, verdichtet und zugleich zurückhaltend: Nicht äußere Effekte, sondern Nuancen des Auftretens, Erinnerns und Urteilens tragen die Erzählbewegung. Damit steht das Buch in einem Kontext psychologisch geschulter Gegenwartsprosa, die Alltägliches als Träger existenzieller Bedeutung lesbar macht. Gebhard Schätzler-Perasini erscheint als Autor, der weniger an bloßer Handlung als an der inneren Logik menschlicher Begegnungen interessiert ist. Schon der Titel deutet auf einen geschärften Blick für Details, Gesten und symbolische Gegenstände hin. Eine solche Perspektive legt nahe, dass persönliche Erfahrung, gesellschaftliche Beobachtung und literarische Reflexion zusammenwirken: Die grüne Krawatte wird zum Zeichen eines Menschen, aber auch zum Prüfstein der Deutungen, die andere ihm auferlegen. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die leise, intelligente Prosa schätzen und bereit sind, hinter scheinbar einfachen Bildern komplexe Fragen zu entdecken. Es bietet keine oberflächliche Unterhaltung, sondern eine konzentrierte Lektüre über Individualität, Erinnerung und die Macht des Blicks.

Portrait

Gebhard Schätzler-Perasini (1866 - 1931) war ein deutscher Bühnen-Schriftsteller, Schauspieler, Theaterleiter und Stummfilm-Regisseur. Mit 17 Jahren begann Schätzler-Perasini als Bühnenschauspieler aufzutreten. Von der Schriftstellerei begeistert, gelang es ihm mit bereits 19 Jahren sein erstes Bühnenwerk zu veröffentlichen. Dabei handelte es sich um einen Schwank, für das Gros seines Gesamtwerks archetypisch. Es folgten in den kommenden Jahrzehnten eine Fülle von Lustspielen, Komödien und Militärschwänken, seltener ernste oder gar dramatische Stoffe.