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Der 18. November 1893. Auf einem Hügel steht ein altes Herrenhaus, darin ein zerzauster Erfinder, ein gichtgeplagter Reverend und eine Mathematikerin, die jeden Satz mit "Was zu beweisen war" beschließt und beim Abendessen kein Fleisch duldet. Dr. Nebogipfel will seine Zeitkugel vorführen, die Reise soll ins Jahr 2287 gehen. Dann schlägt ein Blitz ins Dach, und die drei finden sich 1,3 Milliarden Kilometer von zu Hause wieder, vor den Ringen des Saturn, vor dem Eismond Enceladus.
Was folgt, ist eine Führung durch eine Zukunft, die freundlicher ist, als sie im ersten Moment aussieht: eine Raumstation, auf der sieben Gehirne gemeinsam entscheiden, ein Kugelwesen namens Zirp, das sich höflich vorstellt, ein Weltraumlift, der Eisstrang heißt, und fünf Kilometer unter der Oberfläche die Stadt Glacies mit ihren großäugigen Bewohnern. Noch tiefer, im Ozean unter dem Eis, liegt Nautilaria, wo Meeressaurier vorbeiziehen, zwei elektrische Fische ein Duell austragen und fünf gelehrte Amphibien beim Essen über die Ideenwelt streiten.
Dieses Buch ist eine Lesefassung in Drehbuchform. Es steht da, wie es ein Film zeigen würde: Ort, Zeit, Handlung, Rede. Und es ist vor allem eines: heiter. Hier verlangt ein Professor nach einer doppelten Dosis Gehirnverbesserung und danach nach seinem Fläschchen, ein Eiswurm meldet das Wetter von der Oberfläche, eine Entkeimungskammer stellt peinliche Diagnosen, und die Mathematikerin möchte ein Schwarzes Loch in einer kleinen Schachtel mit nach Hause nehmen. Die Wissenschaft ist ernst gemeint, die Reisenden sind es nicht.
Zu jeder der achtundzwanzig Szenen gibt es ein kleines Schwarzweißbild, das zeigt, wo gerade gespielt wird. Im Anhang steht ein zweites, kurzes Drehbuch: Ambrosius von Mailand, der Jurist, den das Volk gegen seinen eigenen Plan zum Bischof wählte.
Meine Bücher entstehen aus Neugier, Freude und dem Wunsch, erstaunliche Dinge zu entdecken. Meine Themen sind vielfältig: historische Rechenmaschinen, Mathematik, Informatik, Schach, Retro Computer, Astronomie, Philosophie, Science Fiction, lernende Maschinen und Spiele. Besonders gerne entwickle ich eigene Spiele, Modelle und kleine Denkmaschinen. Ich schreibe über das, was mich fasziniert und Freude macht. Meine Bücher sollen neugierig machen, zum Ausprobieren anregen und die Freude am Staunen bewahren. Viele Fotografien, Illustrationen, Modelle und Versuchsaufbauten entstehen in eigener Arbeit. Von Beruf bin ich Bauingenieur, war viele Jahre als Architekt tätig und studierte einige Zeit Informatik.