Gerhard Neuner

Der Nandy, der Joe und ich

Die 50er Jahre in Landshut. Ein niederbayerischer Entwicklungsroman. 20,7 cm / 13,5 cm / 2,9 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 335 Seiten
EAN 9783862058150
Veröffentlicht Juni 2026
Verlag/Hersteller Iudicium Verlag
28,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Landshut, Ende der 50er Jahre. Drei Freunde: der Nandy, ein ,Halbstarker' und Gerechtigkeitsfanatiker, der sich unerschrocken mit den Lehrern anlegt; der Joe, ein freundlich-naiver amerikanischer GI, und der Erzähler, ein unauffälliger Teenager, der sich in jeder Hinsicht für ,mittelmäßig' hält. Nach einer Demonstration gegen die Atombewaffnung der Bundeswehr kommt es zu einer Annäherung zwischen dem Nandy und dem Ich-Erzähler, die sich zu einer Freundschaft entwickelt.
Weil der Joe eine Votivtafel zur Weißen Madonna in Tuntenhausen bringen soll, unternehmen die drei mit ihren klapprigen Motorrädern eine ,Wallfahrt', die sich turbulent entwickelt.
Es wird im Verlauf des Romans deutlich, dass in der ,harten Schale' des Nandy ein nachdenklicher und belesener Bursche steckt. Der Umgang mit ihm bewirkt beim Ich-Erzähler eine kritische Auseinandersetzung mit seiner Umwelt, und es gelingt ihm nach und nach, sich von seinen Minderwertigkeitskomplexen und der Angepasstheit an das niederbayerisch-katholisch-konservative "Miljöh" der damaligen Zeit zu lösen.

Portrait

Gerhard Neuner, geb. 1941; nach Philologiestudium mehrere Jahre Lektor für deutsche Sprache (GB) und Assistenzprofessor für deutsche Literatur (USA); 1975 bis 1984 Professor für Anglistik/Didaktik, 1984 bis 2005 für Deutsch als Fremdsprache an der Universität Kassel.

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