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Von der Stasi kurz vor dem Druck gestoppt und verboten: Gerti Tetzners Roman über eine unangepasste Utopistin. In Kristinas kleiner Wohnung gehen die Gäste ein und aus. Ihre Freundin Marlies hält die unsichtbaren Fäden zusammen, die sich von der Konditorei über die Poliklinik bis zum Malerladen spannen. Getauscht wird alles, was sie brauchen, um abends auf dem Balkon gut zu essen, zu trinken und bis spät in die Nacht zu diskutieren. Als Leiterin eines Kindergartens glaubt Kristina an das, was noch wachsen kann. So entsteht vor ihrem Kinderhaus ein grüner Garten, dem Schotterboden des Neubauviertels abgerungen - ein verwunschener Ort, frei von Kontrolle. Doch als eines Tages ein Sündenbock gesucht wird, richtet sich das bislang unsichtbare Räderwerk der Macht gegen ihre Welt. Auch wenn Kristinas Garten am Ende keine Oase mehr ist, erzählt Gerti Tetzner von der Kraft, die entsteht, wenn man das eigene Leben so gestaltet, dass es lebenswert ist. Ein literarisch verdichtetes Zeitbild der DDR um 1980, inspiriert von der wahren Geschichte einer Freundin - mit einem aktuellen Vorwort der Autorin.
Gerti Tetznerwurde 1936 in Thüringen geboren und studierte Rechtswissenschaften. Als sie nach ihren Anfangsjahren im Notariat Richterin werden sollte und über Republikflüchtige hätte urteilen müssen, fand sie einen Weg, den Dienst zu quittieren. Sie studierte am Leipziger Literaturinstitut, knüpfte Kontakte zu literarischen Kreisen und tauschte sich mit Christa Wolf über ihr Romanvorhaben aus. Ihr Debüt 'Karen W.' (1974) war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Nachdem ihr zweiter Roman aufgrund der DDR-Zensur abgelehnt worden war und daraufhin im Westen erscheinen sollte, bekam sie Besuch von der Stasi. Sie musste das Vorhaben aufgeben und schrieb mehrere erfolgreiche Kinderbücher, bevor sie ganz mit dem Schreiben aufhörte. 2025 wurde ihr Roman 'Karen W.' wiederentdeckt und neu gefeiert. Heute lebt sie in Berlin und hat vor Kurzem wieder mit dem Schreiben angefangen.