Blick ins Buch

Gisela Schmalz

Fetisch Intelligenz

Wie ein überbewertetes Konzept unser Leben prägt | Wie der IQ als Machtinstrument eingesetzt wird und dabei Individuen und Gesellschaft schadet. 7 s/w-Abbildungen im Text, nicht randabfallend. 21,0 cm / 12,8 cm / 3,3 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 288 Seiten
EAN 9783827015396
Veröffentlicht Juli 2026
Verlag/Hersteller Berlin Verlag

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eBook (epub)
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24,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Warum gelten heute so viele Kinder als hochbegabt? Warum sind Tech-Manager und rechtsextreme Influencer von Intelligenz besessen? Was macht den Intelligenzbegriff so attraktiv? Der IQ als Machtinstrument Gisela Schmalz untersucht, wie 'Intelligenz' von linker, libertärer und rechter Seite vereinnahmt wird, um bildungs-, sozial-, wirtschafts- und einwanderungspolitische Ziele durchzusetzen. Anhand von historischen Entwicklungen, Gesprächen und Beispielen zeigt sie, wie IQ-Tests, Ideologien und KI-Diskurse den Blick auf menschliche Fähigkeiten verengen. Ein Aufruf, den Intelligenzbegriff zu hinterfragen und weiter zu denken. Wie das zum IQ geschrumpfte Intelligenzkonzept private Lebensläufe und ganze Gesellschaftsstrukturen prägt Intelligenz gilt heute als Wertmaß für Menschen und Maschinen. In Schule, Politik oder beim Hype um künstliche Intelligenz geht es um Vergleichbarkeit. Gisela Schmalz zeigt, wie der IQ benutzt wird, um Menschen zu sortieren und auszusortieren und so Gesellschaft zu organisieren. Warum wir einen humanistischen Intelligenzbegriff brauchen Die Professorin für Wirtschafts- und Digitalethik analysiert, wie Intelligenz in einer von Effizienz bestimmten Welt zum politischen Instrument, Technologieversprechen und schließlich zum Fetisch wird. Ein kluges Plädoyer für Vernunft und Weisheit.

Portrait

Prof. Dr. Gisela Schmalz studierte Philosophie und Wirtschaftswissenschaften in Bonn, Berlin und New York. Seit 2006 vertritt sie die Fächer Strategisches Management, Führung und Wirtschaftsethik als Professorin in internationalen Studiengängen. Sie publiziert zur Genese und zu den Wirkungen der Digitalisierung, ist Mitgründerin der politischen Plattform Respublica e.V. (Berlin), forschte im Rahmen der Projekte Google Collaboratory (Berlin) und Ethisch-Ökologisches Rating (Frankfurt am Main) und verantwortete Konzept und Aufbau der Unternehmensdatenbank mediadb.eu. Seit 2021 leitet sie die Fokusgruppe Künstliche Intelligenz der Deutschen Gesellschaft für Philosophie. Aktueller Forschungsfokus der Gruppe ist der Begriff "Intelligenz".
www.giselaschmalz.com

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