Blick ins Buch

Gunter Münzberg

Sein. Fühlen. Wissen.

Wie das Leben seine fundamentale Freiheit erhielt. 21,1 cm / 12,8 cm / 1,1 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 72 Seiten
EAN 9783866385184
Veröffentlicht Juni 2026
Verlag/Hersteller Dielmann Axel Verlag
20,00 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Prolog: Eigentlich ist der Inhalt dieses Buches bereits der zweite Teil des Geschehens. Den ersten Teil habe ich in meinem Buch "Freiheit, die ..." im Jahr 2016 veröffentlicht. Dort wird die Entwicklung des Universums in der realen Welt, so wie wir sie im Alltag kennen, geschildert. In vielen literarischen Werken haben namhafte Wissenschaftler Bilder und Theorien beschrieben, wie sie diese Entwicklung sehen, streng nach den Gesetzen der Physik, Chemie, Biologie oder auch mit sehr viel Phantasie. Alle diese Werke habe ich in meinem ersten Buch aufgelistet, ausgewertet und dabei den Weg ausgewählt, den die Natur vermutlich gegangen sein könnte, ganz nach ihrer Art, wie sie auch die Evolution betreibt. Denn Hologramme, Branen, Zeitschleifen kommen in unserer realen Welt von Natur aus nicht vor, weshalb ich sie bei meiner Schilderung der Erschaffung der Welt auch ausgeschlossen habe. Das Leben kam nach der Art in die Welt, wie es der Biologe Nick Lane beschrieben hat; es ist der logischste Weg, den die Natur gegangen sein könnte. Das Unerklärbare ist jedoch, wie mit der Homöostase der Funken an Intelligenz in die Welt kam, mit der das Leben immer wieder angeschoben wurde, über Milliarden Jahre hinweg, um es am Wachstum und am Ausbau ihrer Überlebensfähigkeit zu halten. Die Wirkung der Homöostase lässt sich heute noch an einzelligen Lebewesen mit einem Zellkern wie dem Schleimpilz beobachten. Die Zelle des Lebewesens Schleimpilz bewegt sich erkennbar lokal in die Richtung, in der sie Bedingungen für ihr Überleben erfühlt, wie zum Beispiel Wasser, Nährstoffe im Boden, angenehme Temperaturen, pH-Werte, die sie benötigt, und ähnliches. Das vorherige Buch folgt streng dem Weg eines reinen Materialismus. Es gibt jedoch eine Reihe von unerklärbaren Ereignissen und physikalischen Werten bei der Erschaffung des Universums und unserer Erde, die durch wissenschaftliche Erkenntnisse und Theorien nicht erklärbar sind, weshalb der Weg des reinen Materialismus nicht die ganze Wahrheit sein kann. Das zeigt eben das Beispiel der Homöostase. Aber auch die nach Bewusstsein aussehende Wahl des Heimatortes des Lebens und die im ersten Buch angesprochenen Feinabstimmungen als die notwendigen Bedingungen für die Konstruktion der Materie der realen Welt und des Lebens sind eindeutige Indizien dafür, dass noch mehr im Spiel sein muss. Dies ist das Hauptthema dieses Buches. Vermutlich war eine unglaublich große Intelligenz am Werk, um all das zustande zu bringen. Ich wollte keine der vielfältigen Gottestheorien all der konkurrierenden Religionen auf Erden bemühen, die ohnehin keine Rolle spielen, denn hier bedarf es viel abstrakter zu denken, als wir es in unserer realen Welt gewohnt sind. Nicht ein einzelnes Wesen kann all das realisieren, sondern eine abstrakte Intelligenz in der Transzendenz bewirkt das Unglaubliche in all seiner Vielfalt. Das Buch zeigt den Weg auf, den wir denken müssen, wenn wir an die Grenzen des Erklärbaren und an die Grenze unserer Vorstellungen kommen. All das ist dann nicht mehr wissenschaftlich beweisbar, sondern ist Teil eines Glaubens an etwas Unvorstellbares, für das wir keine Sensoren zur Erfassung haben. Wir geraten hier in den Bereich der Quantenphysik, für die uns sowohl Sensoren als auch Erfahrungen fehlen, und die sich unserer Vorstellungskraft deshalb komplett verweigert. Die Heisenberg'sche Unschärferelation ist der Kernpunkt in der Quantenphysik, der unsere Welt aus einem Uhrmacherwerk eine Welt formt, in der das Leben selbst bestimmen kann, welche Wege es einschlagen wird, um die Zukunft völlig frei von den Wegen der Vergangenheit zu gestalten. Marionetten, die an Bändern der Vergangenheit hängen und vorbestimmt agieren, können keine Welt gestalten, wie wir sie kennenlernen dürfen. Die Vielfalt, Größe und Schönheit unserer Welt konnten nur deswegen so entstehen, weil die Freiheit zur Gestaltung und zum Denken als oberstes Gesetz existiert. Das Fazit dieses Buches ist, dass von Beginn an ein Universum für das Leben geschaffen werden sollte. Die Besonderheiten unseres Sonnensystems mit seinen Planeten, verglichen mit anderen Sternsystemen, und die naturwissenschaftlich nicht erklärbare Feinabstimmung der physikalischen Gesetze und deren Konstanten untermauern diese Erkenntnis. Und wer hat das alles geplant und realisiert? Eine für uns unvorstellbare Intelligenz in der Transzendenz. Vielleicht wird die Biologie einmal so weit entwickelt sein, dass sie den Funken für das Leben wissenschaftlich erklären kann. Es scheint so, als sei die Physik mit ihrer Methodik an ein Ende gelangt, und dass nun die Biotechnologie zur "neuen Physik" unseres derzeitigen Jahrhunderts wird. Im Mai 2026 Gunter Münzberg

Portrait

Gunter Münzberg wurde 1941 als Kind deutscher Eltern in Rumburg im tschechischen Teil des Sudetenlandes geboren. Aufgewachsen in der Oberpfalz und Stuttgart, 1961 Abitur in Stuttgart-Zuffenhausen. Studium der Elektrotechnik, Diplom-Ingenieur der Nachrichtentechnik, Berufseinstieg als Labor-Ingenieur in einem Welt-Unternehmen der Nachrichten-Übertragung, Assistent des Vertriebsleiters, Aufstieg als Exportleiter ins Management. Diverse Positionen in Vertrieb und Geschäftsführung anderer Unternehmen. Weltweite Erfahrungen in den Branchen Meß- und Regeltechnik, Antriebstechnik, Magnettechnik, Sensorik und Verfahrenstechnik. Gunter Münzberg ist verheiratet, hat eine Tochter, einen Sohn. 1963 bis 2000 Mitglied des Freimaurer-Bundes in führender Position. Seit 2007 im Ruhestand, in Tübingen Studium der Physik mit Schwerpunkten Astro-Physik, Relativitätstheorie, Quantenmechanik, Atom- und Teilchen-Physik, Thermodynamik und Hydrodynamik.

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