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Das neue Buch der Literatur-Nobelpreisträgerin Han Kang! Was ist Liebe? Sie ist der goldene Faden, der unsere Herzen miteinander verbindet. Han Kang stellt in ihrem Werk fundamentale Fragen mit der Klarheit eines Menschen, der noch nicht verlernt hat, das Leben auf ganz grundsätzliche Art zu betrachten. Warum ist die Welt durchzogen von Gewalt? Wie kann es sein, dass sie dabei zugleich so schön ist? Die Nobelpreisträgerin setzt sich der Gegenwart der Geister menschlicher Gewalt aus, um etwas jenseits dieser Gewalt zu finden: etwas Sanftes, Helles, das uns miteinander verbindet. In einem Gedicht, das sie als junges Mädchen schrieb und viele Jahre später in einem Schuhkarton wiederfinden sollte, stellt sie sich diese Verbindung als einen »goldenen Faden« vor. Dieser Faden, schreibt sie, ist nichts anderes als die Literatur selbst: eine Sprache, die unsere unverbundenen Innenwelten miteinander zu verknüpfen vermag. Die Texte dieses Bandes, darunter ihre bahnbrechende Nobelpreisrede, vertiefen und erhellen diesen Gedanken. Sie münden in Tagebucheinträge über ihren kleinen, nach Norden weisenden Garten in Seoul, in dem sie Spiegel aufgestellt hat: Während die Erde sich um ihre eigene Achse dreht, richtet sie die Spiegel Stunde um Stunde neu aus, um den Garten, die Blumen und Pflanzen, mit Licht und Leben zu versorgen. Der goldene Faden ist ein intimes Buch der inneren und äußeren Welten Han Kangs: ihr Buch des Lebens und Schreibens und der Schlüssel zu ihrem Werk. Ein Must-read für alle, die Han Kang lieben.
Han Kang wurde 1970 in Gwangju, Südkorea, geboren. 1993 debütierte sie als Lyrikerin, 1994 veröffentlichte sie ihren ersten Roman. Für ihren Roman Die Vegetarierin wurde sie 2016 mit dem International Booker Prize ausgezeichnet. Ihr Werk, darunter Menschenwerk und zuletzt Unmöglicher Abschied erscheint in über 40 Sprachen und wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. 2024 erhielt Han Kang den Nobelpreis für Literatur für ihre "intensive poetische Prosa, die sich mit historischen Traumata auseinandersetzt und die Zerbrechlichkeit menschlichen Lebens aufzeigt". Ki-Hyang Lee, geboren in Seoul, studierte Germanistik, Pädagogik und Japanologie in Seoul, Würzburg und München. Sie lebt in München, wo sie als Übersetzerin und Verlegerin des Märchenwald Verlags arbeitet. Zudem ist sie Dozentin an der Universität. Unter ihren zahlreichen Übersetzungswerken finden sich Han Kangs Die Vegetarierin und Cho Nam-Joos Kim Jiyoung, geboren 1982. Für die Übersetzung von Der Fluch des Hasen wurde sie mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2024 und mit dem Preis der Stiftung LTI Korea 2025 ausgezeichnet.