Hans-Ernst Schiller

Hegels objektive Vernunft

Kritik der Versöhnung. 1. Auflage. 20,5 cm / 12,5 cm / 1,5 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 208 Seiten
EAN 9783866746237
Veröffentlicht August 2020
Verlag/Hersteller zu Klampen! Verlag

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Beschreibung

Hegel erhebt den Anspruch, in seiner Konzeption der Vernunft subjektives Denken und soziale Wirklichkeit versöhnt zu haben. Kritische Theorie weist diesen Anspruch ab, knüpft jedoch an den Begriff der objektiven Vernunft an, um ihm eine nicht-metaphysische Form zu geben. In dieser Perspektive prüft Schiller zentrale Begriffe von Hegels Logik und seiner Rechtsphilosophie auf ihre Aktualität und verfolgt die kritische Transformation des Begriffs objektiver Vernunft bei Marx und Adorno. Obwohl Hegel die politischen Kompromissgebilde seiner Zeit zum Abbild der ewigen Vernunft verklärte, gelangen ihm tiefe Einblicke in die Widersprüche der modernen Welt, die auch heute noch verstörend und erhellend sind.

Portrait

Hans-Ernst Schiller, Jahrgang 1952, studierte Philosophie, Geschichte und Soziologie in Erlangen und Frankfurt am Main. Er promovierte über Bloch und habilitierte sich in Kassel über Wilhelm von Humboldt. 1993 übernahm er eine dreijährige Professurvertretung in Darmstadt (FH). Von 1996 bis 2018 war er Professor für Sozialphilosophie und Sozialethik an der FH Düsseldorf. Schiller ist (Mit-)Herausgeber von Sammelbänden über 'Staat und Politik bei Horkheimer und Adorno' (2014), 'Staat und Politik bei Ernst Bloch' (2016), sowie des Bandes 'Der aufrechte Gang im windschiefen Kapitalismus' (2018). Zuletzt erschienene Monographien: 'Das Individuum im Widerspruch' (2006) sowie bei zu Klampen: 'Bloch-Konstellationen' (1991), 'An unsichtbarer Kette' (1993), 'Ethik in der Welt des Kapitals' (2011), 'Freud-Kritik von links' (2017) und 'Hegels objektive Vernunft' (2020).