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Der Kern dieser Studie der - traditionell als unbefriedigend angesehenen - Toposlehre des Aristoteles liegt darin, die überlieferten, teils fragmentarisch gebliebenen, teils offensichtliche Inkonsistenzen aufweisenden Textzeugnisse zur Toposlehre (Kategorienlehre, Physik) systematisch als Zeugnisse für die Momente der von Aristoteles vollzogenen Denkbewegung zu interpretieren und nicht nur als Teil- oder Bruchstücke des »Aristotelischen Systems«. Die Leitfrage dieses Buches ist die Frage: Wie hat Aristoteles gedacht, zu welchen methodischen Einsichten ist er im Laufe der Bemühung um die begriffliche Klärung des Raum-Problems auf welche Weise gelangt?
Hans Günter Zekl (* 22. Januar 1939; + 15. April 2016 in Korbach) war ein deutscher Klassischer Philologe, Philosophiehistoriker, Übersetzer und Gymnasiallehrer. Nach dem Studium der Klassischen Philologie und Philosophie in Marburg und München wurde Zekl 1968 mit einer Dissertation über Platons Dialog Parmenides an der Universität Marburg promoviert. Ab 1972 unterrichtete er Latein und Ethik an einem Gymnasium. Darüber hinaus arbeitete er als Herausgeber, Übersetzer und Interpret philosophischer Texte der griechischen und römischen Antike sowie der frühen Neuzeit, wiederholt in Zusammenarbeit mit dem Marburger Kant-Forscher Klaus Reich (Platon: Timaios; Aristoteles: Organon, Physik, Metaphysik; Cicero; Diogenes Laertios; Porphyrios; Proklos; Martianus Capella; Nicolaus Copernicus; Petrus Ramus; Rudolph Goclenius, von dem er drei akademische Festreden wieder aufgefunden hat; René Descartes). Im Jahr 1990 legte er eine umfangreiche Untersuchung zur aristotelischen Lehre vom Raum vor.