Hans R. Herren

So ernähren wir die Welt

2. Auflage. 20,6 cm / 13,7 cm / 1,1 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 154 Seiten
EAN 9783906304052
Veröffentlicht November 2021
Verlag/Hersteller Rüffer & Rub Sachbuchverlag

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Beschreibung

»Eine Welt mit genügend und gesunder Nahrung für alle, produziert von gesunden Menschen, in einer gesunden Umwelt«, lautet die Vision von Hans R. Herren und seiner Stiftung Biovision. Die Stiftung setzt sich in Afrika ein für die Entwicklung, Verbreitung und Anwendung von ökologischen Methoden. Der Fokus der Stiftung liegt auf der Informationsaufbereitung. Praxisorientierte Wissensvermittlung und der Wissensaustausch tragen dazu bei, dass die Menschen in Kenia, Uganda, Tansania und Äthiopien selbstbestimmt und (umwelt)bewusst handeln. Basisprojekte wie die Malaria-Prävention oder die Einkommensförderung durch Medizinalpflanzen-Anbau verbessern die Lebensbedingungen der Menschen und dienen als Demonstrations- und Trainingsorte.
2013 wurde Hans R. Herren, zusammen mit der Stiftung Biovision, mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.

Portrait

Dr. Hans Rudolf Herren, 1947, gehört zu den weltweit führenden Wissenschaftlern in der biologischen Schädlingsbekämpfung. Er lebte und forschte während 26 Jahren in Afrika. Dort bekämpfte er in den 1980er-Jahren erfolgreich die Schmierläuse, die in Afrika das wichtige Grundnahrungsmittel Maniok bedrohten. Von 1994 bis 2005 leitete er das Internationale Institut für Insektenforschung icipe in Nairobi, Kenia. icipe spielt eine zentrale Rolle in der Bekämpfung von Schädlingen, Parasiten und Krankheiten in Entwicklungsländern. Dr. Herren wurde für seine Forschung zum Wohl der Menschheit mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. 1995 erhielt er als bisher einziger Schweizer den Welternährungspreis; 2013 wurde er, zusammen mit der Stiftung Biovision, mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort [von Anne Rüffer] Eine Welt ohne Hunger und Elend 1. Hunger im Überfluss 2. Bedrohte Ressourcen 3. Risiken des Klimawandels 4. Die Vision 5. Wie erreichen wir unser Ziel? 6. Neuer Lebensstil 7. Weltagrarbericht und die Folgen
Meine Vision in der Praxis Marimanti, Kenia: Der heilige Berg grünt wieder Push-Pull: Schädlinge und Unkraut in Schach halten Bhutan, Ziel: 100 % Bio SACDEP, Kenia: Offene Feldtage für den Biolandbau Meru, Kenia: Die Mango weint nicht mehr Meru, Kenia: Auskommen mit Landsorten Frauen tragen die Last der Verantwortung Towelo, Tansania: Karotten vom Berg Pflanzenkohle für den Klima- und Bodenschutz Farmer Communication Programme für Ostafrika Reis: Produktionssprung dank System of Rice Intensification
Anhang Biovision Anmerkungen Bild- und Grafiknachweis