Blick ins Buch

Harald Lemke-Küch

Der Laienrichter - überlebtes Symbol oder Garant der Wahrheitsfindung?

Eine rechtsgeschichtliche Untersuchung über das 'moderne' Volksgericht in Deutschland seit Beginn des 19. Jahrhunderts. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,5 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 266 Seiten
EAN 9783631653623
Veröffentlicht August 2014
Verlag/Hersteller Peter Lang
80,20 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Rechtshistorisch ausgerichtet hinterfragt der Autor dieses Buches Bedeutung und Qualität laienrichterlicher Mitwirkung bei Gerichtsentscheidungen. Die Arbeit bezieht neben dem Strafgericht auch andere Teile der Gerichtsbarkeit ein, in denen ehrenamtliche Richter mitwirken. Laienrichter in autoritären Systemen stellen einen weiteren Themenschwerpunkt dar. Das Fazit des Autors lautet, dass das zentrale Anliegen des Strafprozesses, die materielle Wahrheit zu erforschen, durch die Erweiterung der Richterbank um das «volkstümliche» Element keine zusätzliche, qualitativ messbare Substanz erhält. Positive Erfahrungen mit ehrenamtlichen Richtern aus anderen Gerichtsbarkeiten sind nicht ohne weiteres auf das Schöffenamt übertragbar. Um den Fortbestand des Schöffenamts dennoch zu sichern, ist das geltende Recht sowohl hinsichtlich des Auswahlverfahrens als auch hinsichtlich der Aufgaben- und Einsatzbereiche von Schöffen reformbedürftig.

Portrait

Harald Lemke-Küch ist Strafverteidiger, vor allem in Wirtschaftsstrafverfahren und in Strafverfahren gegen Berufsträger. Daneben ist er auch als Autor und Dozent im Strafrecht tätig.

Inhaltsverzeichnis

Inhalt: Auswahl von Schöffen und Geschworenen - Rechtskenntnisse und Sachkunde bei Laienrichtern - Volksrichter und Schöffen in autoritären Systemen.

Hersteller
Lang, Peter GmbH
Gontardstraße 11

DE - 10178 Berlin

E-Mail: r.boehm-korff@peterlang.com