Harry Dettenborn

Kindeswohl und Kindeswille

Psychologische und rechtliche Aspekte. 7., aktualisierte Auflage. 9 Abbildungen 5 Tabellen. 20,9 cm / 13,2 cm / 1,5 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 159 Seiten
EAN 9783497033300
Veröffentlicht Juli 2025
Verlag/Hersteller Reinhardt Ernst

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Beschreibung

Wenn die Familie auseinanderbricht, werden die Kinder oft zum Zankapfel. Vor Gericht muss entschieden werden, wer das Sorgerecht erhält. Kindeswohl und Kindeswille sind wichtige Kriterien der Beurteilung durch Sachverständige und Gerichte, auch in Fragen des Umgangsrechts, der Adoption und der Herausnahme aus der Familie. In diesem Buch wird erklärt, wie Kindeswohl und Kindeswille reflektiert und sensibel berücksichtigt werden können. Es bietet außerdem konkrete Anleitungen zur Diagnostik und zum Umgang mit dem Kindeswillen. Die kritische Auseinandersetzung mit dem Konzept der "Entfremdung" eines Kindes von einem Elternteil zeigt, wie schwierig eine differenzierte Beurteilung von Kindeswohl und Kindeswille sein kann.

Portrait

Prof. Dr. Harry Dettenborn, Diplom-Psychologe; Universitäts-Prof. i. R; Mitgründer und Vorstandsmitglied des Instituts Gericht & Familie Berlin-Brandenburg; langjährige Sachverständigentätigkeit auf dem Gebiet der Rechtspsychologie

Inhaltsverzeichnis

Inhalt Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9 1 Bedeutsam, aber unklar: Kein Widerspruch . . . . . . . . . . . . . . . . 11 2 Kindeswohl und Kindeswille im Rahmen der Familienrechtspsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2.1 Was ist Familienrechtspsychologie? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 2.1.1 Gegenstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .13 2.1.2 Grundlagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Rechtspsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Familienpsychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Familienrecht, Kinder- und Jugendhilferecht, Kindschaftsrecht . . . . . . 19 2.1.3 Widersprüche und Tendenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 Widersprüche im Rechtssystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 Widersprüche zwischen Recht und Psychologie . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 2.2 Bausteine familienrechtspsychologischer Systematik . . . . . . . . . . . . 27 3 Das Wohl des Kindes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 3.1 Die Problematik des Begriffs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 44 3.2 Drei Ebenen und das Gemeinsame: Eine Definition . . . . . . . . . . . 47 3.3 Gebrauchskontexte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 3.3.1 Bestimmung der Bestvariante . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51 3.3.2 Bestimmung der Genug-Variante . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52 3.3.3 Gefährdungsabgrenzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 53 4 Der Wille des Kindes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 4.1 Gesetzgebung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 57 4.2 Psychologie des Kindeswillens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 60 4.2.1 Inhalt des Kindeswillens und Stadien der Willensbildung . . . . . . . 60 4.2.2 Mindestanforderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 64 4.2.3 Alter des Kindes und Wille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .66 4.3 Kindeswohl und Kindeswille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .77 4.4 Selbst gefährdender Kindeswille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82 4.4.1 Gründe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .82 4.4.2 Kindeswille, Erwachseneninteresse und Kindeswohl . . . . . . . . . . . 84 4.5 Induzierter Wille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .88 4.6 Die Diagnostik des Kindeswillens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94 4.6.1 Methodische Zugänge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .94 4.6.2 Hinwirken auf Einvernehmen, Einbeziehen des Kindes und Kindeswille . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .95 4.6.3 Empfehlungen zur Gesprächsführung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .97 4.6.4 Komplikationen und Gefahren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 102 4.7 Der Umgang mit dem Kindeswillen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 105 5 Kindeswille und Entfremdung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 110 5.1 Beeinflussung, Entfremdung, Stress und Stressverarbeitung . . . . . 110 5.2 Bewältigungsproz

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