Installieren Sie die genialokal App auf Ihrem Startbildschirm für einen schnellen Zugriff und eine komfortable Nutzung.
Tippen Sie einfach auf Teilen:
Und dann auf "Zum Home-Bildschirm [+]".
Bei genialokal.de kaufen Sie online bei Ihrer lokalen, inhabergeführten Buchhandlung!
Ihr gewünschter Artikel ist in 0 Buchhandlungen vorrätig - wählen Sie hier eine Buchhandlung in Ihrer Nähe aus:
Wut allenthalben. Wut und Wutbürger überall. Wut ist das Thema des Buches. Sie steht hinter vielen Delikten, dem Amoklauf, fast hinter jedem Femizid, eskalierenden Demonstrationen, shitstorms und schlichtem Querulantentum. Ausgangspunkt der Geschichte ist der Fall Kurt Schläpfer. Er, der Inbegriff eines anständigen Bürgers, bekommt eine Busse von 100 Franken wegen Überfahrens eines Rotlichts am Zürcher Limmatquai. Nur hat er dort das Rotlicht nicht überfahren und kann das, so man ihn liesse, auch beweisen. Er ficht die ungerechte Busse an. Weil die Anzeige aber von einem Polizisten stammt, und ausserdem von dessen Kollegen bestätigt wird, bleibt die nicht gerechtfertigte Busse an Schläpfer hängen. Nicht nur das. Während der Verhandlung grinsen sich Polizisten und Richter auch noch gegenseitig an. In diesem Moment des grinsenden Unrechts geht in Schläpfer etwas kaputt. Der Mann, der über fünfzig Jahre lang staatstreu, anständig und straffrei gelebt hat, dreht durch und entwickelt ein Querulantenverhalten. Niemand scheint ihn zu verstehen. Nur seine Anwältin, Anna Berger Conti, glaubt ihm, kann ihn aber nicht beruhigen. "Unrecht ist wie Unglück, man muss es schubladisieren können", meint sie. Zudem ist eine Busse von hundert Franken eine juristische Petitesse, was soll das? Nur, so einfach ist es nicht. Kurt Schläpfer steigert sich immer mehr in sein Unrecht und in seine Ohnmacht hinein und zerbricht schliesslich daran.
Heidi Affolter-Eijsten wurde 1955 in Amsterdam geboren. Nach Umzug in die Schweiz Besuch des Gymnasiums und der Universität Zürich. Studium der Rechte und Promotion. Seit 1986 als selbständige Rechtsanwältin in Zürich tätig, langjährige Lehrbeauftragte für Strafrecht und Mitautorin eines Strafrechtskommentars. Zahlreiche Publikationen, u.a. eines Buches zu ethischen Grundwerten im Spannungsfeld von Realität und Zeitgeist. In ihrem Buch "Angst und Ohnmacht" (2021) griff die Autorin erstmals ein aktuelles Thema auf und bettete es in eine spannende Handlung ein. "Tod eines Whistleblowers" (2023) und "Der angekündigte Femizid und die Schuld des Psychiaters" (2024) folgten. "Diese Wut, diese enorme Wut" ist nun ein weiteres Werk zu einem aktuellen Thema.