Heike Flemming

Zum Wandel der Erinnerung an den Holocaust in der ungarischen Literatur

Am Beispiel von Imre Kertész und László Márton. 1. Auflage. 21,6 cm / 15,3 cm / 1,6 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 194 Seiten
EAN 9783631749364
Veröffentlicht Dezember 2018
Verlag/Hersteller Peter Lang
57,20 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die Autorin untersucht den Wandel der Erinnerung an die Shoah in der ungarischen Literatur. Die Analyse stützt sich auf die strukturanalytische Hermeneutik Paul Ric-urs und setzt sich kritisch mit dem strukturalistischen Ansatz Hayden Whites auseinander. Sie verfolgt die ungarische und deutsche Rezeptionsgeschichte von Imre Kertész- 1975 erschienenen «Roman eines Schicksallosen», beleuchtet Kertész- eigentümliche Position im sich wandelnden deutschen Erinnerungsdiskurs und nimmt auch die (zweimalige deutsche) Übersetzung (1990 und 1996) in den Blick. Sie erweitert den Fokus, indem sie den generationellen Gedächtniswandel am Beispiel von László Márton und seinem 1999 veröffentlichten Roman «Die schattige Hauptstraße» veranschaulicht.

Portrait

Heike Flemming studierte in Leipzig und Wien Philosophie und promovierte über ungarische Literatur. Sie arbeitet als freischaffende Übersetzerin ungarischer Literatur in Berlin.

Inhaltsverzeichnis

Unterscheidung von Historiographie und Literatur - das Grenzereignis Auschwitz und die Grenzen der Repräsentation - Aufarbeitung der Shoah in Ungarn - Transformation des Erinnerungsdiskurses und der Literaturauffassung - Postmemory-Generation - Übersetzungsvergleich «Roman eines Schicksallosen»

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