Heiner Wittmann

Albert Camus

Kunst und Moral. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 0,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 116 Seiten
EAN 9783631395257
Veröffentlicht Juni 2002
Verlag/Hersteller Peter Lang
45,05 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Die Werke von Albert Camus werden auch heute noch meist nur unter der Überschrift des Absurden und des Existentialismus gelesen. Eine Analyse der Bedeutung der Kunst in seinen Prosawerken und in seinen theoretischen Schriften zeigt einen anderen Camus, der das Absurde lediglich als Befund versteht. Als Antwort auf die Absurdität der Welt entwickelt er eine Ästhetik, die er mit der Autonomie der Kunst begründet und die er zugleich den Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts entgegensetzt.

Portrait

Der Autor: Heiner Wittmann studierte Romanische Philologie, Geschichte und Politische Wissenschaften in Paris (Université Paris III - Sorbonne Nouvelle und Institut d-Etudes Politiques de Paris) und an der Universität Bonn. 1987 Promotion mit einer Arbeit über die Ästhetik von Jean-Paul Sartre. Seit 1996 Lehrbeauftragter am Institut für Linguistik/Romanistik der Universität Stuttgart. Seit 1989 in einer großen deutschen Verlagsgruppe tätig. Der Autor ist vom französischen Premierminister am 8. Februar 2012 mit den Palmes Académiques für seine Verdienste um die französische Bildung und Kultur ausgezeichnet worden.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt : Kunst als eine Antwort auf das Absurde: Das Absurde ist nicht das letzte Wort - Literarische Anfänge: L'envers et l'endroit und Noces - Die Kunstform des L'étranger . Auf der Suche nach einer Moral: Fatalität oder Hoffnung? Le mythe de Sisyphe - Der Kampf gegen das Unheil: La peste . Moral und Revolte: Die Geschichte der Revolte - Eine Ästhetik der Revolte. Die Kunst als moralische Verpflichtung: Der Künstler und die Freiheit: L'été - La chute und L'exil et le royaume - Der Nobelpreis - Le premier homme - Albert Camus und Jean-Paul Sartre.

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