Heinrich Heimanns

Im Lande der Leoparden

Reiseabenteuer zwischen afrikanischer Wildnis, Naturkunde und kolonialzeitlicher Bewährung. 22,9 cm / 15,2 cm / 0,5 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 68 Seiten
EAN 9788027366941
Veröffentlicht Januar 2023
Verlag/Hersteller e-artnow

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Beschreibung

Im Lande der Leoparden führt in eine Welt, in der Naturbeobachtung, Gefahr und kulturelle Begegnung ineinandergreifen. Heimanns gestaltet den Leoparden nicht bloß als exotisches Zeichen, sondern als Chiffre für eine Landschaft, deren Ordnung der europäische Blick erst mühsam zu entziffern lernt. Der Stil verbindet erzählerische Anschaulichkeit mit belehrender Genauigkeit; damit steht das Buch im Umfeld jener Reise- und Abenteuerliteratur, die Fremde zugleich beschreibt, deutet und literarisch verdichtet. Heinrich Heimanns, dessen Werk von einem ausgeprägten Interesse an geographischen Räumen, Tierwelt und menschlicher Bewährung geprägt erscheint, schreibt aus einer Epoche, in der ferne Länder zum Gegenstand populärer Wissensvermittlung wurden. Seine mögliche Motivation liegt in der Verbindung von Anschauung und Erziehung: Das Erzählen soll Neugier wecken, aber auch Urteilskraft schärfen und die Grenzen bloßer Sensationslust sichtbar machen. Empfohlen sei dieses Buch Leserinnen und Lesern, die historische Abenteuerprosa nicht nur als Unterhaltung, sondern als Dokument ihrer Zeit verstehen möchten. Es bietet Spannung, atmosphärische Dichte und Anlass zur kritischen Lektüre kolonialer Vorstellungen. Wer bereit ist, den Text zugleich zu genießen und historisch zu befragen, findet darin ein aufschlussreiches Zeugnis literarischer Weltaneignung.

Portrait

Heinrich Heimanns (Karl) (1875 - 1947) war ein deutscher Priester, Schriftsteller und Redakteur. 1901 gründete er die Zeitschrift 'Das Reich des Herzens Jesu' und war deren Hauptschriftleiter bis 1913 und erneut von 1923-1930. Während des 1. Weltkrieges war er Kaplan in Mönchengladbach, später publizist. Er war Redakteur und Herausgeber der Zeitschrift 'Missionswarte' und der Zeitschrift 'Weißer Sonntag' und verfaßte wöchentliche Beiträge für die 'Westdeutsche Arbeiterzeitung'.