Heinrich Schlier, Bernhard Welte, Friedo Ricken, Franz Mußner

Zur Frühgeschichte der Christologie

Mit Kommentaren von Judith König, Tobis Nicklas, Markus Enders, Michael Seewald und Johannes Elberskirch. 21,5 cm / 13,5 cm ( B/H )
Buch (Hardcover), 232 Seiten
EAN 9783451024993
Veröffentlicht Oktober 2026
Verlag/Hersteller Herder Verlag GmbH

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Beschreibung

Ist der Jesus der Bibel wirklich der Jesus der Kirche und des Dogmas? Das ist die zentrale Frage der Christologie, die nach dem Verhältnis zwischen biblischer Botschaft und dogmatischer Theologie sucht. Denn das kirchliche Dogma ist relativ zum Wort Gottes und relativ zu den Fragestellungen seiner Zeit. Im Blick auf das Konzil von Nikaia heißt das konkret: Wie weist die Formel homooúsios auf den Christus der Bibel hin?
Die biblische Rückbindung des homooúsios bildet keine dogmatische Einzelfrage, sondern ist der Anfang einer theologischen Neubesinnung. Dazu sollte die Quaestio disputata "Zur Frühgeschichte der Christologie" im Jahr 1970 von Heinrich Schlier, Franz Mußner, Friedo Ricken und Bernhard Welte ein Auftakt sein. Die Neuausgabe nimmt die Quaestio disputata als Quaestio disputanda auf. Die Kommentare von Judith König, Tobias Nicklas, Markus Enders, Michael Seewald und Johannes Elberskirch ordnen die Beiträge theologiegeschichtlich ein und aktualisieren sie kritisch für eine christologische Neubesinnung heute.  

Portrait

Heinrich Schlier (1900-1978), einer der bedeutendsten Neutestamentler des 20. Jahrhunderts; Professor für Neues Testament in Marburg, Halle an der Saale und Quppertal, nach dem Zweiten Weltkrieg Professor für Neues Testament und Alte Kirchengeschichte an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bonn. Nach seiner Konversion zur Katholischen Kirche Honorarprofessor in Bonn und Mitglied der Päpstlichen Bibelkommission.

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