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Der erfolgreiche Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer hat zwar Karriere gemacht, aber nie eine richtige Schulzeit erlebt, weil er privat unterrichtet wurde. Als seine Freunde bei einer gemütlichen Runde Feuerzangenbowle von ihren Schulstreichen erzählen, beschliesst er spontan, das Versäumte nachzuholen. Unter falschem Namen meldet er sich als Schüler an einem Gymnasium an. Dort erlebt er den klassischen Schulalltag der Kaiserzeit mit strengen Lehrern, absurden Regeln und legendären Streichen. Besonders berühmt sind seine Begegnungen mit Lehrern wie Professor Crey und dem gefürchteten "Schnauz" (Professor Bömmel). Pfeiffer wird schnell zum Motor einer Reihe von Streichen, die das Schulhaus in Aufruhr versetzen. Gleichzeitig entdeckt er eine Welt der Jugend und Unbeschwertheit, die ihm zuvor fehlte. Der Roman lebt weniger von einer grossen Handlung als von vielen humorvollen Episoden über Schule, Autorität und jugendliche Rebellion.
Heinrich Spoerl (1887-1955) war weit mehr als nur ein Unterhaltungsschriftsteller; er war der Chronist des "kleinen Mannes" mit einem messerscharfen Blick für die Absurditäten des deutschen Alltags. Der promovierte Jurist praktizierte jahrelang als Rechtsanwalt in Düsseldorf, bevor ihm 1933 mit der "Feuerzangenbowle" der endgültige literarische Durchbruch gelang. Seine Werke zeichnen sich durch einen feinsinnigen, oft hintergründigen Humor aus, der die menschlichen Schwächen und die Steifheit der preußischen Bürokratie liebevoll, aber bestimmt aufs Korn nimmt. In "Der Maulkorb" nutzt Spoerl seine juristische Expertise, um eine harmlose nächtliche Tat in eine groteske Staatsaffäre zu verwandeln.