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Mit den in diesem Buch enthaltenen Kurzgeschichten gibt Heinrich Spoerl seinen Lesern reichlich Anlass zum Schmunzeln, indem er sich Nebensächlichkeiten des Alltags sowie menschlichen Marotten widmet und diese ebenso freundlich-humorvoll wie pointiert karikiert. Der Band mit seinen insgesamt 48 Kurzgeschichten fasst die im Jahre 1937 unter dem Titel Man kann ruhig darüber sprechen sowie die vermutlich 1956 unter Ich vergaß zu sagen herausgegebenen 'heiteren Plaudereien' zusammen.
Heinrich Spoerl (1887-1955) war Doktor der Rechtswissenschaften und praktizierender Rechtsanwalt in seiner Heimatstadt Düsseldorf. Als Literat wurde er einem größeren Publikum erst in den 1930er Jahren mit einer Reihe ebenso humorvoller wie erfolgreicher Romane bekannt. Als Drehbücher für Kinofilme der Vor- und Kriegszeit fanden sie beim Publikum nicht weniger Anklang, z.B. für So ein Flegel (1934), Wenn wir alle Engel wären (1936), Der Maulkorb (1938), Die Scheidungsreise (1938), Der Gasmann (1941), Das andere Ich (1941) und Die Feuerzangenbowle (1944). Daneben schuf Spoerl zahlreiche Kurzgeschichten, heraus-gegeben in zwei Bänden (Man kann ruhig darüber sprechen und Ich vergaß zu sagen). Mit Die weiße Weste (1947) schrieb Spoerl zudem ein Theaterstück.