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Wie ein Käse einen Staat gründete
Hinterfotzing ist ein kleines österreichisches Dorf in den Alpen. Man kennt sich, man streitet sich, man trinkt miteinander - und vor allem ist man stolz auf den eigenen Bergkas.
Dann taucht plötzlich ein amtliches Schreiben auf.
Brüssel, so glaubt zumindest halb Hinterfotzing, will den geliebten Rohmilchkäse verbieten.
Für Zenzi Moierl, Käserin aus Überzeugung und grundsätzlich skeptisch gegenüber allem, was mehr als einen Stempel besitzt, ist die Sache klar: Das ist Krieg.
Was als empörter Stammtischabend beginnt, endet nach mehreren Schnäpsen, einem zweifelhaften Formular und dem wohl folgenreichsten Fax der österreichischen Verwaltungsgeschichte mit einer kleinen Unannehmlichkeit:
Hinterfotzing erklärt seine Unabhängigkeit.
Dummerweise nimmt die Bürokratie den Unsinn ernster als seine Urheber.
Plötzlich braucht das Dorf eine Regierung, eine Verfassung, eine Grenze, Pässe, eine Hymne, eine eigene Währung und natürlich ein Verteidigungsministerium. Bürgermeister Sepp Grantl wird wider Willen zum Staatsoberhaupt, Metzger Klaus hält sich mit drei Gewehren, einem Traktor und einem Dackel für militärisch ausreichend gerüstet, und Vroni versucht verzweifelt, wenigstens einen einzigen Menschen davon abzuhalten, noch mehr Formulare auszufüllen.
Dann entdeckt ein amerikanischer Krypto-Millionär die junge Republik.
Die internationale Presse reist an.
Diplomaten wollen wissen, was hier eigentlich passiert.
Das Nachbardorf verhängt Sanktionen.
Eine Kuh überschreitet die Grenze.
Und irgendwann wird aus einem Gartenschlauch Außenpolitik.
Die Freie Republik Hinterfotzing ist eine rasante, herrlich absurde Satire über Bürokratie, Nationalstolz, Dorfpolitik, Kryptowährungen und die erstaunliche Macht eines amtlich aussehenden Stücks Papier.
Ein Roman über Menschen, die eigentlich nur ihren Käse retten wollten - und dabei beinahe einen Staat gründeten.
Oder vielleicht sogar wirklich.
Born in 1970, Heinz always wanted to make films. But in the 1980s in Graz (Austria), this wish could not be fulfilled.
So he learned a "regular" job as a media salesman. But he did not give up his passion for photography, filming, making music and writing.
"Better late than never", he says and now his first book has been published! A film about the book is in production and he also released two songs for it (@Heinz Siegfried) at the same time.
This proves it once again - everything is possible if you believe in it!