Henning Hahn

Moralische Selbstachtung

Zur Grundfigur einer sozialliberalen Gerechtigkeitstheorie. 1. Auflage. 21,1 cm / 14,0 cm / 1,8 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 244 Seiten
EAN 9783110202113
Veröffentlicht Februar 2008
Verlag/Hersteller De Gruyter

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Beschreibung

Die Arbeit versteht sich in systematischer Perspektive als eine Erweiterung der Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls. Moralische Selbstachtung wird dazu – in Auseinandersetzung mit Kant – als ein rechtsgebundenes Selbstverhältnis gedeutet, das nicht nur den motivationalen Grund praktischer Identität bereitstellt, sondern sich darüber hinaus als normativer Fluchtpunkt einer selbstachtungsfunktionalen Gerechtigkeitstheorie anbietet. Ausgehend von der postrawlsschen These, dass Selbstachtung einen unüberbietbaren Wert darstellt, werden eine Reihe moralischer Grundrechte verteidigt, die rechtlich, ökonomisch, kulturell und politisch realisiert sein müssen, damit eine Person ihre Selbstachtung aufrechterhalten kann. Systematisch mündet diese Erörterung in die Konzeption einer sozialliberalen Gerechtigkeitstheorie, deren transnationaler Geltungsbereich abschließend als subsidiärer Kosmopolitismus beschrieben wird.

Portrait

Henning Hahn, Universität Bremen.

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