Herbert Auinger

Mißbrauchte Mathematik

Zur Verwendung mathematischer Methoden in den Sozialwissenschaften. 1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,1 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 194 Seiten
EAN 9783631479971
Veröffentlicht August 1995
Verlag/Hersteller Peter Lang
54,95 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Der Vergleich der Funktion der modernen Soziologie mit der mittelalterlichen Theologie, den Dahrendorf anstellt, läßt sich durchaus verallgemeinern: Nicht nur die Soziologie, sondern pikanterweise gerade Disziplinen, die betont «technisch» und pseudo-naturwissenschaftlich auftreten, üben sich vor allem in der Kunst, das «jeweils Wirkliche, wenn nicht als vernünftig, so doch zumindest notwendig» erscheinen zu lassen. Öfter gelangt im Zuge dieses Bemühens sogar das Unwirkliche in den Genuß, als vernünftig vorgestellt zu werden! Daß dabei mit der Mathematik Schindluder getrieben wird, ist noch das geringste Ärgernis - das Bedürfnis nach «Selbstrechtfertigung» schmarotzt eben an den Erfolgen von Naturwissenschaft und Technik und hat insofern in der «Mathematisierung» der Sozialwissenschaften ein zeitgemäßes «Instrument» gefunden.

Portrait

Der Autor: Herbert Auinger wurde 1954 in Oberösterreich geboren. Studium an der Technischen Universität Wien und an der Universität Wien, Promotion an der Technischen Universität Wien. Post-Graduate Studium am Institut für Höhere Studien, Wien.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: «Mathematisierung» aus wissenschaftstheoretischen Motiven - Mathematik in der modernen Volkswirtschaftslehre - Mathematik in der Politikwissenschaft, Spieltheorie und Intelligenzforschung - Nachteil und Nutzen «quantitativer» Methoden.

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