Herfried Münkler

Macht und Ohnmacht

Das neue Zeitalter der Imperien. 21,5 cm / 14,0 cm ( B/H )
Buch (Hardcover), 528 Seiten
EAN 9783737102681
Veröffentlicht März 2027
Verlag/Hersteller Rowohlt Berlin

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Beschreibung

Mit ungeheurer Wucht und Geschwindigkeit treten wir in ein neues Zeitalter des Imperialismus ein: Angriffskriege, Militärschläge, Annexionsträume, hybride Kriege. Ob Ukraine oder Iran, Taiwan, Venezuela, Grönland, Kanada und bald vielleicht auch Island: Die großen Mächte agieren wieder wie im 19. Jahrhundert. Der Bruch mit der regelbasierten Ordnung ist zur Gewissheit geworden - und die Welt schaut ohnmächtig zu. Dabei streben die Imperien des 21. Jahrhunderts nicht zwangsläufig danach, ganze Länder zu besetzen; wir erleben einen Kampf um Einflusszonen, der nicht nur von militärischer Gewalt geprägt ist, sondern auch - so stark wie nie zuvor in der Geschichte - vom Ringen um Technologie, Handelsströme, Ressourcen und Finanzmärkte.
Herfried Münkler führt uns eine geopolitische Lage vor Augen, die so explosiv ist wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Dabei handelt es sich nicht nur um eine kurzfristige Erschütterung der internationalen Ordnung, sondern um eine grundsätzlich neue Signatur unserer Epoche. Können wir uns - von Russland bedrängt und bedroht, von den USA bedrängt und erpresst, von China mit Waren überschwemmt - gegen die imperialen Ansprüche wehren? Und wenn ja, welche Wege gibt es dafür?

Portrait

Herfried Münkler, geboren 1951, ist emeritierter Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität und eine unverzichtbare, prägende Stimme in den Debatten unserer Gegenwart. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke, etwa Imperien, Die Deutschen und ihre Mythen, Der Große Krieg oder Die neuen Deutschen (mit Marina Münkler), allesamt Bestseller. Zuletzt erschienen Welt in Aufruhr und Macht im Umbruch, die ebenfalls lange auf der Spiegel-Bestsellerliste standen. Herfried Münkler wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship, dem Preis der Leipziger Buchmesse und dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch.