Hermann Dommach

Hitlers Staatsfinanzen

Der Rechnungshof des Deutschen Reiches im Nationalsozialismus 1933 bis 1945. 21,6 cm / 15,3 cm / 1,9 cm ( B/H/T )
Buch (Hardcover), 194 Seiten
EAN 9783534402915
Veröffentlicht August 2019
Verlag/Hersteller wbg Academic
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Beschreibung

Die zeitgeschichtliche Studie über Hitlers Staatsfinanzen befasst sich mit der bisher kaum beachteten Frage, welche Rolle der Reichsrechnungshof in der Zeit des Nationalsozialismus spielte und wie der Reichsschatzmeister der NSDAP die staatliche Kontrolle der Parteifinanzen verhinderte. Da dem Rechnungshof während des Krieges die Auflösung drohte, konzentrierte er sich auf die von Hitler gewollte Korruptionsbekämpfung. Gleichzeitig mobilisierte er Personal der öffentlichen Verwaltung für den Fronteinsatz. Außerdem beteiligte sich der Rechnungshof an der Ausplünderung der besetzten Gebiete im Westen und Osten unter dem Vorwand, die Beute dem Reichsvermögen zuzuführen.

Portrait

Der Autor, Dr. phil. Hermann A. Dommach, befasste sich als Mitglied des Bundesrechnungshofes mit der Erforschung der Geschichte des Reichsrechnungshofs im NS-Staat, die Gegenstand seiner Promotion unter dem Titel "Von Potsdam nach Frankfurt" war. Gleichzeitig veröffentlichte der Autor Studien über Moritz Saemisch als Reichssparkommissar und Präsident des Reichsrechnungshofs.

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