Holger Afflerbach

Auf Messers Schneide

Wie das Deutsche Reich den Ersten Weltkrieg verlor. mit 40 Abbildungen und 11 Karten. broschiert. 19,5 cm / 12,4 cm / 4,0 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 664 Seiten
EAN 9783406777431
Veröffentlicht Februar 2022
Verlag/Hersteller C.H. Beck
18,95 inkl. MwSt.
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Beschreibung

WARUM DER ERSTE WELTKRIEG AUCH ANDERS HÄTTE AUSGEHEN KÖNNEN War die deutsche Niederlage im Ersten Weltkrieg unvermeidbar? Holger Afflerbach zeigt, dass der Krieg auch anders hätte ausgehen können und sehr viel länger auf Messers Schneide stand als gemeinhin angenommen. Seit Ende 1914 wäre die deutsche Führung zudem wohl zu einem Kompromissfrieden bereit gewesen. Doch den Befürwortern eines Verhandlungsfriedens fehlte der Partner auf alliierter Seite. So wurde der Erste Weltkrieg über den Punkt hinaus verlängert, an dem er Europa in die Katastrophen des 20. Jahrhunderts stürzte. - "Ein anregendes und spannend zu lesendes Buch." - Markus Pöhlmann, Damals - "Eine fundamentale Infragestellung der heutigen geschichtspolitischen Wahrnehmung des Ersten Weltkrieges." - Herfried Münkler, Die ZEIT

Portrait

Holger Afflerbach lehrt als Professor für Europäische Geschichte an der Universität Leeds. Er ist Autor zahlreicher Studien zum Ersten Weltkrieg und zieht in diesem Buch die Summe seiner jahrzehntelangen Forschungen. Bei C.H.Beck liegt von ihm vor: "Die Kunst der Niederlage" (2013).

Inhaltsverzeichnis

Einleitung I. Hybris: Im Bewusstsein der Stärke 1 Der Weg in den Krieg 2 «Es kann kaum noch schief gehen»: Der Schlieffen-Plan und sein Scheitern 3 Tannenberg und der Aufstieg Hindenburgs 4 Das europäische Patt 5 Eine Strategie des Durchwurschtelns? Das Kriegsjahr 1915 6 «Eine barbarische Rohheit ohne Gleichen»: Blockade, U-Boot-Krieg und der Kampf um die amerikanische Neutralität 7 Der «Potatobread-Spirit»: Die «Heimatfront» in den ersten zwei Kriegsjahren 8 Die Quadratur des Kreises: Falkenhayn und Verdun 1916 9 Von allen Seiten: Der alliierte Allfrontenangriff im Sommer 1916 und sein Scheitern II. Klimax: Im Scheitelpunkt des Krieges 10 «Eigentlich kann nur ein Wunder uns retten»: Die deutsche Führung und die Kriegsaussichten im Herbst 1916 11 Panischer Aktivismus: Die Radikalisierung der Kriegführung unter der dritten Obersten Heeresleitung 12 «Ein meisterhafter Coup»: Die Friedensfühler des Dezember 1916 13 Das verspielte Remis: Der unbeschränkte U-Boot-Krieg und der Kriegseintritt der USA III. Nemesis: Die Niederlage der Mittelmächte und die Zerstörung des alten Europa 14 Die militärischen Entwicklungen im ersten Halbjahr 1917 15 Die erste russische Revolution und die Chancen auf Frieden mit der russischen Demokratie 16 «Kriegspsychose»? Das Friedensangebot des Deutschen Reichstags und die Ablösung Bethmann Hollwegs 17 «Die Entlarvung der Mittelmächte»? Sieg und Friedensschluss im Osten 18 «Glänzend, aber hoffnungslos»: Die Lage des Deutschen Reiches um die Jahreswende 1917/18 19 «Ludendorffs Hammer»: Der Angriff im Westen 1918 20 «Jetzt war der Krieg verloren»: Der militärische Zusammenbruch der Mittelmächte 21 «Als Sieger brutal, als Besiegte verächtlich»: Deutschlands Weg aus dem Krieg Eine schreckliche Rechnung ist aufgelaufen und muss bezahlt werden Anhang Danksagung Abkürzungen Anmerkungen Bibliographie Kartenverzeichnis Bildnachweis Personenregister Ortsregister

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