Ion Almond

Der Islam in der deutschen Geistesgeschichte

1. Auflage. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 296 Seiten
EAN 9783732902989
Veröffentlicht Juli 2017
Verlag/Hersteller Frank und Timme GmbH

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Beschreibung

Was wussten Leibniz, Kant, Herder, Goethe, Schlegel, Hegel, Marx und Nietzsche über den Islam? Wahrscheinlich mehr, als man gemeinhin annimmt. Und waren sie den -Mohammedanern- wohlgesonnen? Oder standen sie ihnen ablehnend gegenüber? Hier liegt die Wahrheit wie so oft im Sowohl-als-auch. Ian Almond hat dies- und jenseits des West-östlichen Divan unzählige überraschende und oft widersprüchliche Äußerungen der großen Dichter und Denker über den Islam, das Osmanische Reich, die Muslime und ihre Sprache, Kultur und Geistesgeschichte zusammengetragen. In welchem Kontext sie entstanden, aus welchen Quellen sie sich speisen, wie sie einzuordnen sind und was sie über den jeweiligen Autor verraten, erklärt Almond in diesem beeindruckenden Überblick, mit dem er nicht zuletzt den von Edward Said geprägten Orientalismus-Begriff infragestellt.

Portrait

Ian Almond ist Professor für Weltliteratur an der Georgetown University in Katar. Seine Forschungsschwerpunkte sind postkoloniale Theorie, Literatur Südasiens und Weltliteratur sowie die Darstellung des Islam. Von ihm sind außerdem erschienen: Sufi sm and Deconstruction (2004), The New Orientalists (2007), Two Faiths, One Banner (2009) über die Geschichte der muslimisch-christlichen Militärbündnisse und The Thought of Nirad C. Chaudhuri: Islam, Empire and Loss (2015).