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Auf den Spuren der ersten Porzellanmeisterin Deutschlands - von Weimar nach Kalifornien
Marguerite Friedlaender, aus gebildetem Elternhaus und mehrsprachig aufgewachsen, wird Keramikschülerin der ersten Stunde am Bauhaus und erwirbt den Meisterbrief. Als das Bauhaus 1925 nach Dessau zieht, wechselt sie an die Burg Giebichenstein in Halle, wo sie bald als Professorin die Keramikklasse leitet - und die 'Experimentelle Werkstatt' der Königlichen Porzellan-Manufaktur in Berlin. Es entstehen Ikonen der Neuen Sachlichkeit, die bis heute von der KPM produziert werden. 1933 muss sie als Jüdin die Hochschule verlassen, geht in die Niederlande und feiert dort erneut Erfolge. 1940 ist sie wieder zur Flucht gezwungen. Sie emigriert in die USA und unterrichtet an Kunst- und Designhochschulen in Kalifornien, zuletzt als Leiterin ihrer eigenen Summer Schools, die zum Mekka aller Design- und insbesondere Keramik-Studierenden der USA werden.
Irina Slot begibt sich in ihrem brillant recherchierten Roman auf die Spuren der außergewöhnlichen Künstlerin Marguerite Friedlaender und nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine faszinierende Zeitreise von Weimar bis nach Kalifornien. Beruht auf Briefen und Tagebucheinträgen Marguerite Friedlaenders.
»Jeder Gedanke existiert erst, wenn er in eine Form gefasst ist.« Marguerite Friedlaender
Irina Slot ist Professorin für Innovationsmanagement und Autorin zahlreicher wissenschaftlicher Bücher und Artikel. Sie ist Expertin für das Design der Neuen Sachlichkeit sowie die Geschichte der KPM, wo bis heute Porzellan nach Marguerite Friedlaenders Entwürfen hergestellt wird. Im Rahmen ihrer Forschung stieß Irina Slot auf die Entwicklung der Porzellan-Produktion, u. a. in der Ära der neuen Sachlichkeit, und beschäftigte sich in umfangreichen Recherchen mit Marguerite Friedlaender-Wildenhain.