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"Aus der Vorstadt" bringt anlässlich des 150. Geburtstags von Ivan Cankar eine Auswahl von Texten, die zwischen 1900 und 1914 entstanden und nun zum Großteil in Erstübersetzung erscheinen.
Ivan Cankar verbrachte mehr als elf Jahre seines Lebens in Wien und schuf hier einen Großteil seines Gesamtwerks. 1899 zog er in den Arbeiterbezirk Ottakring, wo er außer den Romanen "Die Fremden" (1901) und "Das Haus der Barmherzigkeit" (1904) noch etwa drei Dutzend Kurzerzählungen verfasste, mit denen er sich als Chronist und Autor des "anderen" Wien ins kulturelle Gedächtnis der Stadt einschrieb.
Cankars analytischer Blick auf die immensen sozialen Probleme, mit denen die Vorstadt und ihre Bewohner zu kämpfen hatten, wie auch die selbstbewusste Abgrenzung vom Imaginarium der Weltstadt des Fin de siècle machen diese Erzählungen bis heute zu einer fesselnden und aufregenden Lektüre.
"Warum sollte ein Halm auf der Wiese nicht ein großartiges Leben führen?"
Ivan Cankar, geb. 1876 in Vrhnika (Oberlaibach), gest. 1918 in Ljubljana, war der bedeutendste und einflussreichste slowenische Autor der Moderne. Er lebte 1896 bis 1897 sowie 1899 bis 1909 in Wien und thematisierte das Leben in der Großstadt in einer Vielzahl von Erzählungen und Romanen. Als streitbarer Satiriker, Essayist und politischer Denker trat Cankar gegen intellektuellen Provinzialismus und politischen Opportunismus in jeglicher Form auf, was ihm immer wieder Anfeindungen von Seiten der Kritik, aber auch politische Repressalien von Seiten der österreichischen Behörden einbrachte.
INHALT
Melancholische Gedanken
Aus der Vorstadt
Im Morgengrauen
Die armen Blumen!
Rue des Nations
Nach Golgatha
Ein Unrecht
Zdenko Petersilka
Kein Zuhause
Vorstadt
Ein Unrecht
Die Sonne steht tief
Mariage
Der Blumenstrauß
Wechsel
Wie ich zum Sozialisten wurde
Ottakring (Romanfragment)
Von Ottakring nach Oberhollabrunn. Ein Ausflug
Nachwort
Anmerkungen
Quellen