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Die Klaue des Drachen erzählt von einem abgekämpften Abenteurer, der in Shanghai durch ein jadegrünes Amulett in den Strudel einer Geheimgesellschaft gerät. Zwischen Hafengassen, Flussdschunken und Gebirgsklöstern verwebt Dunn Schmuggel, Spionage und Schatzsuche. Der Stil ist knapp, bildkräftig und auf Cliffhanger getrimmt; nautische Präzision und kampfgesättigte Szenen halten das Tempo hoch. Im Kontext der Pulp-Ära kreuzt der Roman exotistische Neugier mit Thrillermechanik und reflektiert Motive von Ehre, Loyalität und der zerstörerischen Logik der Gier. J. Allan Dunn, 1872 bis 1941, zählte zu den prägenden Stimmen der Zeitschrift Adventure. Seine Reisen im Pazifikraum und an der amerikanischen Westküste lieferten Material für Seefahrtsepisoden, Grenzräume und Schmugglerökonomien; zugleich faszinierte ihn die Folklore geheimer Bünde. Die Klaue des Drachen kondensiert diese Erfahrungen zu glaubwürdiger Atmosphäre. Dunns Blick bleibt der seiner Zeit verhaftet: Er sucht Authentizität im Detail, ohne die mitschwingenden kolonialen Perspektiven stets zu hinterfragen. Empfehlenswert ist dieses Buch für alle, die klassische Abenteuerprosa im hohen Tempo schätzen und zugleich ein Zeitdokument lesen wollen. Wer Talbot Mundy oder Sax Rohmer liebt, findet hier eine kernigere, stärker nautische Variante. Kritisch gelesen, bietet der Roman Spannung, dichte Schauplätze und ein prägnantes Beispiel dafür, wie Populärliteratur Ängste und Begierden der Zwischenkriegszeit dramatisiert. Diese Übersetzung wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.