James Hilton

Der verlorene Horizont

Eine utopische Reise nach Shangri-La zwischen Himalaya-Abenteuer, spiritueller Suche und 1930er-Jahre-Krise. 22,9 cm / 15,2 cm / 0,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 108 Seiten
EAN 9788028398156
Veröffentlicht Juli 2025
Verlag/Hersteller Copycat
10,10 inkl. MwSt.
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Beschreibung

James Hiltons Der verlorene Horizont (1933) ist ein Schlüsseltext der modernen Abenteuer- und Utopieliteratur: Nach einer erzwungenen Flugreise gelangen Hugh Conway und seine Gefährten in das verborgene Hochtal Shangri-La, dessen Kloster eine rätselhafte Ordnung aus Muße, Maß und geistiger Dauer bewahrt. Hiltons Stil verbindet klare erzählerische Ökonomie mit melancholischer Suggestion; hinter exotischer Kulisse verhandelt der Roman die Krisenerfahrung der Zwischenkriegszeit, die Sehnsucht nach Frieden und die Ambivalenz zivilisatorischen Fortschritts. James Hilton (1900-1954), in England geboren und in Cambridge ausgebildet, wurde durch Werke wie Leb wohl, Mr. Chips berühmt. Seine Generation stand unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs, imperialer Umbrüche und wachsender politischer Radikalisierung. Diese historischen Spannungen erklären die gedankliche Anlage des Romans: Shangri-La erscheint weniger als bloße Fantasie denn als Gegenentwurf zu Beschleunigung, Gewalt und kulturellem Verfall. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die Spannung nicht von Reflexion trennen möchten. Der verlorene Horizont bietet eine fesselnde Handlung, zugleich aber eine ungewöhnlich nachhaltige Meditation über Glück, Erinnerung und die Grenzen menschlicher Vollkommenheit.