James Marriott

Das Ende des Lesens

Über die allmähliche Zerstörung des Denkens, der Demokratie und der Gesellschaft, wie wir sie kennen. Originaltitel: The End of Reading and the Dawn of a Post-Literate Society. Gebunden mit Schutzumschlag, Glanzlack und Lesebändchen. 16,5 cm / 11,0 cm ( B/H )
Buch (Hardcover), 144 Seiten
EAN 9783755801054
Veröffentlicht Oktober 2026
Verlag/Hersteller DuMont Buchverlag GmbH
Übersetzer Übersetzt von Michael Bischoff

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Beschreibung

Weltweit geht die Zahl der Lesenden zurück, die Lese- und Schreibfähigkeit stagniert oder sinkt. Gleichzeitig haben digitale Unterhaltungstechnologien unsere Freizeit kolonisiert. In -Das Ende des Lesens- beschreibt James Marriott diesen Wandel hin zu einem postliterarischen Zeitalter. Zum ersten Mal seit dem Zusammenbruch des weströmischen Reiches beginnt die 'goldene Kette des Wissens', die Leser über Jahrhunderte miteinander verband, wieder zu reißen. Die Reading Revolution des 18. Jahrhunderts machte die Aufklärung, Wissenschaft und Demokratie erst möglich, denn Lesen erzwingt lineares, strukturiertes, argumentatives Denken. Mit seinem Rückgang verändern sich auch Debatten: Sie werden emotionaler, fragmentierter und anfälliger für Vereinfachungen. Die Folgen dieser Entwicklung für Öffentlichkeit und Politik sieht James Marriott in einer schleichenden Erosion politischer Mündigkeit. Er zeichnet das Bild einer Gesellschaft, in der der Verlust der Lesekultur eng mit Polarisierung, wachsender Anfälligkeit für Populismus und einem Wandel demokratischer Gesellschaften verbunden ist.

Portrait

JAMES MARRIOTT ist einer der führenden Intellektuellen Großbritanniens. Er ist Kolumnist der Times und einer der meistgelesenen Autoren der Zeitung. Zudem ist er ein häufiger Gast im britischen Fernsehen und Radio und arbeitet für die BBC. James Marriott lebt in London.
MICHAEL BISCHOFF studierte Mathematik und Soziologie und war Wissenschaftslektor im Suhrkamp Verlag. Seit 1977 übersetzt er Literatur aus dem Französischen und Englischen, u.-a. von Émile Durkheim, Michel Foucault, Isaiah Berlin und Richard Sennett.

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