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Ziel dieser Arbeit ist es, die argentinische Außenpolitik im Zeitraum von 1989 bis 1999 zu analysieren und dabei den Schwerpunkt auf die Veränderungen zu legen, die während der Amtszeit von Präsident Carlos Menem umgesetzt wurden. Es geht darum, die Veränderungen im internationalen Verhalten Argentiniens in den 90er Jahren zu diskutieren, ausgehend von dem Vorschlag eines neuen außenpolitischen Modells, das mit dem bisherigen Modell bricht. Seit Beginn der Regierung Menem hat sich Argentinien vorrangig um die Suche nach einem stabilen Verhältnis zu den Vereinigten Staaten bemüht, was sich in einer Politik der Annäherung widerspiegelt. Somit können alle anderen Maßnahmen, einschließlich der Integration in den Mercosur, als Ergänzung zur Priorität der neuen Agenda betrachtet werden. Diese Arbeit ist das Ergebnis einer Doktorarbeit, die 2002 am Institut für Politikwissenschaft der Universität São Paulo (USP) verteidigt wurde. Anhand analytischer Instrumente aus der Theorie der Außenpolitikanalyse beobachten wir Veränderungen auf drei Ebenen (Ziele, Mittel und internationale Orientierungen), die zu einer Veränderung des außenpolitischen "Projekts" führen. Es geht also darum, einen zusätzlichen Beitrag zu diesem Bereich der Internationalen Beziehungen zu leisten, wobei Argentinien als Fallstudie dient.
Janina Onuki ist Doktorin der Politikwissenschaft der USP. Derzeit ist sie außerordentliche Professorin am Institut für Internationale Beziehungen der USP und Forscherin des Jean-Monnet-Programms (Brasilien-Caeni-EU).