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Studienarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Psychologie - Sonstiges, Note: 1,0, Private Fachhochschule Göttingen (Psychologie), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Hausarbeit versucht, die Theorie kognitiver Dissonanz in das transaktionale Stressmodell zu integrieren, indem das Dissonanz-Stress-Modell als Integrationsversuch vorgeschlagen wurde. Für eine Beurteilung des vorgeschlagenen Modells wurde zunächst versucht Gemeinsamkeiten und Parallelen, zwischen den Konzepten beider Theorien zu identifizieren, woran sich entsprechende Fragestellungen für die Konzepte von Dissonanz und Stress, von kognitiver Inkonsistenz und Appraisal, sowie Dissonanzreduktion und Coping orientieren. Fragestellungen im Rahmen einer Erweiterung und Integration beziehen sich auf das vorgeschlagene Modell und lassen den Schluss zu, dass das vorgeschlagene Dissonanz-Stress-Modell zwar Gemeinsamkeiten und Parallelen beider Konzepte berücksichtigt, jedoch die Integration der kognitiven Inkonsistenz in das Appraisal mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist. Zusätzlich kann Stress nicht pauschalisiert als post-dissonanter Zustand betrachtet werden, womit die Prämisse des vorgeschlagenen Modells als kritisch zu betrachten ist. Eine Integration der Konzepte Dissonanzreduktion und Coping kann zunächst als möglich bezeichnet werden, womit der Vorschlag des Modells die Begriffe dissonanzreduzierendes Coping und stressreduzierendes Coping zu verwenden, nicht grundlegend abgelehnt werden sollte. Da es sich im Rahmen dieser Hausarbeit um eine rein theoretische Abhandlung handelt, wäre eine empirische Untersuchungen der vorgeschlagenen Integration, gerade in Bezug auf Stress, als post-dissonanter Zustand, ein nächster Schritt um eine Integration zu ermöglichen oder gänzlich zu verwerfen.