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Eine Landschaft kann fotografiert werden. Doch wie hält man den Duft eines tropischen Abends fest, die salzige Luft am Meer oder den Geruch einer fremden Stadt? Der Berliner Autor Jürgen Polla folgt seiner Nase - und seiner Neugier. Seine literarischen Streifzüge führen von Alaska über Amsterdam bis nach Bali und Java, durch schottischen Nebel und mexikanische Straßen, in österreichische Kaffeehäuser und bis vor die eigene Berliner Haustür. Er begegnet Menschen, kostet Unbekanntes und entdeckt im scheinbar Beiläufigen Geschichten, die bleiben. Mit Wortwitz, Selbstironie und einem wachen Blick für die Widersprüche des Reisens verbindet er persönliche Erinnerungen mit Erzählungen und nachdenklichen Betrachtungen. Er erzählt von Gastfreundschaft und Vorurteilen, von Liebe und Abschied, von Fernweh und der Freude am Wiederkommen. Dabei nimmt er auch die eigenen Erwartungen und die Gewohnheiten seiner Mitreisenden genüsslich aufs Korn. Jürgen Polla nimmt uns mit auf Reisen zu den verschiedensten Orten dieser Erde - und zu den kleinen und großen Momenten, die unterwegs das Leben schreiben. Mit wachem Blick, sinnlichem Gespür und viel Humor erzählt er von Begegnungen, Landschaften, Kulturen und sich selbst.
Jürgen Polla wurde 1950 in Berlin geboren. Seine gesamte Schulzeit verbrachte er in harmonischer Zusammenarbeit mit seinen Lehrern. Nach dem Abitur wollte er ursprünglich Opernsänger werden, doch er traute sich nicht, sein Leben allein von zwei Stimmlippen abhängig zu machen, und entschied sich stattdessen für den Beruf des Apothekers. Damit waren ihm tagsüber andere, seinerzeit recht "lukrative" Auftritte gewiss. Er erlernte etwas Anständiges, das sich letztlich keineswegs als Nachteil erwies. Seine Mitarbeiterinnen und Kunden überlebten es bestens, und er führte ein interessantes Leben zwischen Kunst und Kommerz, das er nicht bereut.