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Gerade hat Roswitha Herbst in einem Waiblinger Mehrfamilienhaus noch die Kehrwoche kontrolliert, da liegt sie auch schon tot vor ihrer Wohnungstür. Erschlagen mit ihrer eigenen Spätzlespresse - von jemandem, den sie offensichtlich kannte. Kriminalhauptkommissar Schneider befragt die Nachbarn, die alle so ihre Probleme mit Frau Herbst hatten. Doch auch die beiden erwachsenen Kinder der Toten machen sich verdächtig. Als unkonventioneller Leiter der Soko Treppenhaus ermittelt Schneider in diesem eigenartigen Fall - und hat privat ebenfalls Ärger mit seinen Nachbarn. Auf Kollege Ernst kann er nur bedingt bauen: Ihm ist Zora Wilde, die schöne Rechtsmedizinerin, wieder begegnet und hat ihn mehr an die gemeinsame Nacht erinnert, als das für seine Beziehung zu Freundin Sabine gut sein kann. Und auch Boulevardreporter Ferry Hasselmann mischt wieder mit: Er sieht in der Story um die Tote im Treppenhaus seine Chance, sich wieder für größere Aufträge zu qualifizieren. Doch sie alle haben keine Ahnung, was sie im Verlauf dieses Buches noch aufdecken und erfahren werden. Im fünften "Endlich"-Krimi, wieder im Rems-Murr-Kreis angesiedelt, mischt Jürgen Seibold viel Lokalkolorit, skurrile Figuren und schrägen Humor - und wie ein roter Faden zieht sich der wahre Kern eines Sprichworts durch die Geschichte: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
Jürgen Seibold ist gelernter Journalist, lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart und veröffentlichte 2007 seinen ersten Krimi. Seit 2012 arbeitet er hauptberuflich als Buch- und Theaterautor und zuletzt auch wieder als Musiker und Songwriter. Von ihm erschienen Komödien, ein historischer Roman und ein Psychothriller, vor allem aber humorvolle Krimis, seit einigen Jahren im Piper-Verlag.