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Der Tod hat einen Bandscheibenvorfall. Ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, denn das System S.E.N.S.E., zuständig für die "Sofortige Entnahme Neuer Sterbender Einheiten", ist auf reibungslose Abläufe angewiesen. Fällt der Tod aus, gerät alles durcheinander: Menschen warten auf ihr Ende, Übergänge verzögern sich und irgendwo zwischen Leben und Zwischenwelt beginnt die Ordnung zu bröckeln. Ausgerechnet Niklas stolpert in diese Lücke. Ohne Ausbildung, ohne Vorbereitung und mit einem Regelwerk, das ungefähr so verständlich ist wie die Bedienungsanleitung des Universums, soll er plötzlich den Job des Todes übernehmen. Während er versucht, Sterbende zu begleiten, eigenartige Vorschriften zu verstehen und eine Kollegin zu ertragen, die Übergänge lieber "ästhetisch inszeniert", entdeckt Niklas etwas, das im System eigentlich nicht vorgesehen ist: Mitgefühl. Zweifel und sogar Liebe. Doch Gefühle sind in einer Ordnung, die auf Effizienz ausgelegt ist, ein gefährlicher Fehler. Ein düsterer, schwarzhumoriger Roman über das Leben, das Sterben, die Absurditäten kosmischer Bürokratie und die überraschend menschlichen Seiten des Todes.
Jürgen Will ist Autor und Journalist. Seit 1991 arbeitet er im Journalismus, unter anderem als Kulturressortleiter eines Wochenmagazins sowie als freier Autor für Tageszeitungen, Magazine und Online-Medien. Heute ist er Chefredakteur des Rock-Magazins Rock It!. Neben seiner journalistischen Arbeit veröffentlichte er mehrere Kriminalromane und arbeitete auch als Ghostwriter an verschiedenen Buchprojekten. In seinen eigenen Romanen verbindet er ungewöhnliche Ideen mit schwarzem Humor und menschlichen Fragen über Leben und Tod.