Jules Verne

Die Leiden eines Chinesen in China

Eine satirische Abenteuerreise durch Shanghai, Lebensgefahr und die Suche nach dem Sinn des Daseins. 22,9 cm / 15,2 cm / 0,8 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 128 Seiten
EAN 9788028398798
Veröffentlicht Juli 2025
Verlag/Hersteller Copycat
€ 10,90 inkl. MwSt.
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Beschreibung

Jules Vernes Die Leiden eines Chinesen in China verbindet Abenteuerroman, Reisesatire und philosophische Fabel. Im Mittelpunkt steht Kin-Fo, ein reicher junger Mann aus Shanghai, dessen Lebensüberdruss ihn zu einem makabren Vertrag mit seinem Lehrer Wang treibt: Er soll getötet werden, um endlich den Wert des Daseins zu erkennen. Vernes präzise, zugleich ironische Prosa entfaltet eine Verfolgungsreise durch China, in der technische Moderne, koloniale Imagination und moralische Erziehung ineinandergreifen. Innerhalb der Voyages extraordinaires markiert der Roman eine spielerische Variation des Bildungs- und Schelmenromans. Jules Verne, 1828 in Nantes geboren und 1905 in Amiens gestorben, schrieb aus dem Geist des neunzehnten Jahrhunderts: Wissenschaftsglaube, Welthandel, Kartographie und Pressewissen prägten seine Erzählkunst. Für dieses Buch griff er weniger auf eigene China-Erfahrung als auf Reiseberichte, enzyklopädische Quellen und die europäische Faszination für das ferne Kaiserreich zurück. Seine Zusammenarbeit mit dem Verleger Pierre-Jules Hetzel förderte jene Mischung aus Belehrung, Spannung und bürgerlicher Moral, die auch Kin-Fos Prüfung strukturiert. Empfohlen sei der Roman Leserinnen und Lesern, die Verne nicht nur als Propheten technischer Wunder, sondern als scharfsinnigen Erzähler existenzieller Komik entdecken möchten. Trotz zeitgebundener Stereotype eröffnet das Werk einen lebendigen Blick auf Glück, Gefahr und die Erkenntnis, dass Lebenssinn erst im Risiko erfahrbar wird.

Portrait

Jules Verne (1828 - 1905) war ein französischer Schriftsteller. Bekannt wurde er vor allem durch seine Romane "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde", "20.000 Meilen unter dem Meer" sowie "Reise um die Erde in 80 Tagen". Neben Hugo Gernsback, Kurd Laßwitz und H. G. Wells gilt Jules Verne als einer der Begründer der Science-Fiction-Literatur.