Julia Labede

Bildungsbiografische Diskontinuitäten

Zur Krisenförmigkeit von Schulformwechseln in der Adoleszenz. 1. Auflage 2019. 21,0 cm / 14,8 cm / 1,7 cm ( B/H/T )
Buch (Softcover), 312 Seiten
EAN 9783658266509
Veröffentlicht Juni 2019
Verlag/Hersteller Springer VS

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Beschreibung

Wie Schulformwechsel in der Familie verhandelt werden und wie diese Verhandlung eine Dynamik befördert, die nach einem -Ab-- oder -Umstieg- im Bildungssystem einen -Aufstieg- ermöglicht, untersucht diese Studie fallrekonstruktiv. Anhand zweier Fallstudien werden familiale Idealisierungen und Krisengeschichten sowie ein verstärkter Selbstbezug in der Adoleszenz als Beitrag für die Genese von Wehrhaftigkeit gegenüber problematischen schulischen Adressierungen herausgearbeitet. Die Krisenhaftigkeit eines Schulformwechsels wird dabei auf eine narzisstische Kränkung zurückgeführt und im Spannungsfeld von Ideal- und Realselbst verortet.

Portrait

Julia Labede ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich "Schul- und Professionsforschung" am Institut für Erziehungswissenschaft der Leibniz Universität Hannover.

Inhaltsverzeichnis

Qualitativ-rekonstruktive Familien-, Adoleszenz- und Schülerbiografieforschung.- Krisen- und Adoleszenztheorie.- Fallstudie zur Bedeutung familialer Interaktion.- Bedeutung der Schule für Adoleszente.

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