Irrenhaus am Ende der Welt - Julian Sancton

Julian Sancton

Irrenhaus am Ende der Welt

Die Reise der Belgica in die dunkle antarktische Nacht. Die Belgica-Expedition von 1897-1899. Laufzeit ca. 15 Stunden und 57 Minuten
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EAN 9783863527853
Veröffentlicht April 2026
Verlag/Hersteller Hierax Medien
Übersetzer Vorgelesen von Matthias Hinz
Familienlizenz Family Sharing
25,99 inkl. MwSt.
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Beschreibung

»Ein seltenes Juwel der Sachbuchliteratur« Walter Isaacson Im August 1897 bricht der belgische Kommandant Adrien de Gerlache auf, um die Antarktis zu erobern. Bereits auf dem Weg gen Süden gibt es zahlreiche Rückschläge: Stürme, Beinahe-Meutereien, Strandungen. Als der nach Ruhm strebende de Gerlache schließlich vor der Wahl steht, geschlagen nach Hause zurückzukehren oder kurz vor Wintereinbruch tiefer ins Eis zu fahren, entscheidet er sich für Letzteres - mit fatalen Folgen. Die Belgica bleibt im Packeis stecken. Gefangen in völliger Isolation und endloser Nacht, geplagt von Krankheit, Hunger und Monotonie, greift bald der Wahnsinn um sich. Der Arzt Frederick Cook und der junge Roald Amundsen werden mit ihrem grenzenlosen Optimismus für die Mannschaft überlebenswichtig - »Dieser packende Bericht über die Belgische Antarktis-Expedition von 1897 bietet Meuterei, Gefahr und das Urteil des jungen Roald Amundsen über rohes Robbenfleisch.« The Guardian "Am Morgen hatte der Sturm abgeflaut, und unter einem klaren Himmel offenbarte sich ringsum nichts als endloses Weiß. Das Packeis war undurchdringlich geworden. Der Logbucheintrag vom Nachmittag des 5. März mutet in seiner Knappheit fast schon poetisch an: -Die Segel sind aufgerollt. Das Schiff rührt sich nicht vom Fleck.- Die Belgica steckte fest, diesmal endgültig." Nach jahrelanger akribischer Recherche und dank exklusivem Zugang zu Logbuch, Tagebüchern und weiteren Originalquellen kann Julian Sancton dieses epische Abenteuer erstmals bis ins letzte Detail rekonstruieren. Er erzählt filmreif und mitreißend von der Irrfahrt der Belgica, dem Kampf der Männer gegen Einsamkeit, Skorbut und Verzweiflung, von Frederick Cooks unkonventionellen Behandlungsmethoden und Roald Amundsens ungetrübter Begeisterung. Zu Recht dienen die Erkenntnisse und Erfahrungen dieser Expedition der NASA heute zur Vorbereitung auf Mars-Missionen. Inhalt Prolog TEIL I KAPITEL 1: Warum nicht Belgien? KAPITEL 2: »Gold und Diamanten« KAPITEL 3: Tribut an Neptun KAPITEL 4: Machtprobe KAPITEL 5: »Niederlage noch vor dem Kampf« KAPITEL 6: »Ein Leichnam auf unserem Weg« KAPITEL 7: Neuland KAPITEL 8: »Richtung Süden!« TEIL II KAPITEL 9: Vom Eis eingeschlossen KAPITEL 10: Der letzte Sonnenuntergang KAPITEL 11: Die südlichste Bestattung KAPITEL 12: Irrenhaus-Promenade KAPITEL 13: Der Orden des Pinguins KAPITEL 14: Wahnsinn KAPITEL 15: Dunkelheit unter der Sonne KAPITEL 16: Mann gegen Eis KAPITEL 17: Der letzte Versuch KAPITEL 18: Fremde im Spiegel Nach der Belgica-Expedition Anmerkungen des Autors Dank Hinweise zu den Quellen

Portrait

Julian Sancton wuchs in den Vereinigten Staaten und in Frankreich auf und arbeitete nach dem Studium der Europäischen Geschichte in Harvard als Journalist u.-a. für Vanity Fair, Esquire, The New Yorker und Wired. Er hat von jedem Kontinent der Welt berichtet, einschließlich der Antarktis, die er erstmals für die Recherche zu diesem Buch besuchte. "Irrenhaus am Ende der Welt" ist sein erstes Buch. Er lebt mit seiner Familie in Larchmont, New York.

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