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Ein geheimnisvoller Schleier liegt über der Stadt Düsseldorf, als Karl Immermann seine Leser in die Welt der "Düsseldorfer Anfänge Maskengespräche" entführt. Inmitten der aufstrebenden Industrialisierung des 19. Jahrhunderts entfaltet sich eine Geschichte voller Intrigen und gesellschaftlicher Spannungen. Die Stadt, ein Schmelztiegel aus Tradition und Fortschritt, bildet den Hintergrund für eine Erzählung, die die Widersprüche und Herausforderungen einer sich wandelnden Gesellschaft beleuchtet. Immermann, ein Meister der Beobachtung, zeichnet ein lebendiges Bild der Düsseldorfer Gesellschaft, in der alte Werte auf neue Ideale treffen. Die zentralen Themen des Werkes sind die sozialen und kulturellen Umbrüche, die durch die Industrialisierung ausgelöst werden. Immermanns scharfsinnige Analyse der menschlichen Natur und der gesellschaftlichen Dynamiken bietet einen tiefen Einblick in die Herausforderungen und Chancen dieser Epoche. Die Charaktere, die er erschafft, sind Spiegelbilder ihrer Zeit, gefangen zwischen Tradition und Moderne, und ihre Geschichten sind geprägt von persönlichen und gesellschaftlichen Konflikten. Durch die kunstvolle Verwebung von Realität und Fiktion gelingt es Immermann, den Leser in eine Welt zu entführen, die sowohl vertraut als auch fremd erscheint. Die "Düsseldorfer Anfänge Maskengespräche" bieten nicht nur eine spannende Erzählung, sondern auch eine Reflexion über die menschliche Natur und die gesellschaftlichen Kräfte, die unser Leben formen. Indem Immermann die Komplexität der menschlichen Beziehungen und die Herausforderungen einer sich wandelnden Welt darstellt, eröffnet er dem Leser neue Perspektiven auf die eigene Zeit und Gesellschaft. Diese Erzählung lehrt uns, die feinen Nuancen der menschlichen Interaktion und die subtilen Kräfte, die unsere Welt gestalten, besser zu verstehen.
Karl Immermann war Sohn des Kriegs- und Domänenrats Gottlieb Leberecht Immermann. Von 1807 bis 1813 besuchte er das Pädagogium des Klosters "Unser Lieben Frauen" in Magdeburg. Danach studierte er von 1813 bis 1817 an der Universität Halle-Wittenberg Jura und nahm 1815 während des Studiums als Freiwilliger am Krieg gegen Napoléon Bonaparte teil.
1817 wurde Immermann erstmals literarisch aktiv, als er die schlagende Verbindung "Teutonia" in Halle im Zusammenhang studentischer Auseinandersetzungen bis hin zum preußischen Thron polemisch attackierte. Seine in diesem Zusammenhang entstandene Schrift "Ein Wort zur Beherzigung" (1817) wurde auf dem Wartburgfest ein Opfer der Bücherverbrennung.[1]