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Mit 15 Abbildungen. Ja, der menschenfressende Riese Polyphemos fraß dem Odysseus tatsächlich insgesamt sechs seiner Kameraden weg. Aber er wurde von Odysseus mithilfe seines honigsüßen Weines sturzbetrunken gemacht und versprach ihm, als Belohnung erst als Letzter verspeist zu werden. Aber bevor es so weit kam, erhielt er seine verdiente Strafe. Nur waren Odysseus mitsamt seinen Kameraden jetzt praktisch gefangen und dem Tod geweiht, wäre ihm nicht eine tolle List eingefallen. Leider war das nicht seine einzige Begegnung mit tollwütigen Menschenfressern. Auch hatte er Riesenprobleme mit liebeshungrigen Frauen, die ihn so liebten, dass sie ihn bis zu sieben Jahren nicht ausließen. Denn sein einziger Wunsch war: endlich heimkehren zu können in seine Heimat Ithaka und zu seiner treuen Gattin Penelope. Und als dieser Wunsch endlich in Erfüllung ging, fand er sein Haus belagert von einer Menge rücksichtsloser Freier, die unbedingt seine Penelope ehelichen wollten. Und die mussten zuvor beseitigt werden. Durch ein gewaltiges Blutbad.
Geboren 1940 in Wien, studierte Karl Plepelits Klassische Philologie, Alte Geschichte und Anglistik, plagte Schüler mit Latein, Griechisch und Englisch, vertrat die Österreichische Akademie der Wissenschaften als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Thesaurus linguae Latinae in München, veröffentlichte wissenschaftliche Artikel auf dem Gebiet der Latinistik, Gräzistik und Byzantinistik und übersetzte griechische Romane der Antike und des Mittelalters (erschienen im Hiersemann Verlag, Stuttgart).