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Am 17. Juli 1981 feierten hunderte Menschen in der Lobby des Hyatt Regency Hotels in Kansas City. Viele standen auf zwei frei schwebenden, verglasten Fußgängerbrücken, die direkt übereinander an Stahlstangen von der Decke hingen. Ohne die geringste Vorwarnung rissen die Verankerungen, und tonnenschwerer Stahl, Beton und Glas stürzten auf die tanzende Menge hinab. 114 Menschen starben.
Dieses Referenzwerk ist eine absolute Pflichtlektüre für jeden modernen Bauingenieur, denn die Ursache war kein Sabotageakt oder minderwertiger Beton. Es war eine fatale, winzige und scheinbar harmlose Änderung am Bauplan. Um die Montage zu vereinfachen, hatte der Stahlbauer die durchgehenden Hängestäbe in zwei separate Stangen unterteilt. Durch diesen minimalen Eingriff wurde die physikalische Last auf eine einzige Stahlmutter buchstäblich verdoppelt.
Wir dekonstruieren die katastrophale Kette von Kommunikationsfehlern zwischen Architekten und Stahlbauern, bei der eine tödliche statische Abweichung per Telefon genehmigt wurde, ohne die Mathematik jemals neu zu berechnen.
Verstehen Sie die brutale Realität der Physik. Ein warnendes Lehrstück darüber, wie eine winzige Abweichung vom Bauplan zu einer der schlimmsten zivilen Tragödien der Moderne führte.
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